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Überlastung

Täglich über 7000 Anrufe: Chaos bei der ÖBB-Kundenhotline

Archivbild.
Archivbild.(c) REUTERS (Lisi Niesner)
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Steigende Fahrgastzahlen und zahlreiche Beschwerden bei den ÖBB bringen die Kundenhotline an ihre Grenzen.

„Herzlich willkommen beim ÖBB-Kundenservice. Die nächste freie Leitung ist für Sie reserviert. Aktuell erreichen uns jedoch vermehrt Anfragen. Ihre aktuelle Wartezeit beträgt 18 Minuten“, sagt eine Frauenstimme auf Tonband am anderen Ende der Leitung.

Zurzeit lohnt es sich aber kaum, diese Bürde auf sich zu nehmen, denn binnen 50 Minuten kann man auch schon zwei Mal aus der Leitung fliegen, wie ein Selbstversuch zeigt. Momentan gehen bei der ÖBB-Hotline über 7000 Anrufe pro Tag ein. „Das ist ein Drittel mehr als vor Corona“, so ÖBB-Pressesprecher Bernhard Rieder. Und auch das Passagieraufkommen zeigt nach wie vor steil nach oben – Tendenz steigend.

„Nicht sehr ideal“

Mit Stand Ende Juni gab es um 15 Prozent (Ende Mai waren es noch zehn Prozent) mehr Fahrgäste als im selben Zeitraum 2019, dem bisher stärksten ÖBB-Reisejahr jemals. Überfüllte Züge zu den Hauptreisezeiten sind die Folge. Dadurch gehen derzeit vermehrt Kundenanfragen bei der Servicehotline ein. Die ÖBB kommen den Anrufen aber nicht mehr nach.