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Überblick

Schreckensszenen des Klimawandels

Hitze, Dürre, Waldbrände, Überflutungen: In vielen Teilen Europas und in Australien kämpft man derzeit mit Extremwetter.

Meteorologen sprechen von extremen Wetterphänomenen, Betroffene von Naturkatastrophen, wie sie noch nie da gewesen sind: Starkregen mit Überschwemmungen, orkanartige Windböen, anhaltende Dürre, Waldbrände – Wetterereignisse, wie sie derzeit in Italien, in Australien und auf der Iberischen Halbinsel zu beobachten sind.

Klimaforscher weltweit sind sich einig: Die Extremwetterereignisse sind keine Jahrhundertkatastrophen mehr – sie nehmen aufgrund der Erderwärmung zu. Eine Studie der Weltwetterorganistaion WMO zeigt auf, dass in den vergangenen 50 Jahren diese Zahl um das Fünffache gestiegen ist. Der Klimawandel selbst verursacht diese Extremwetterereignisse nicht direkt. Jedoch bewirken steigende Temperaturen, dass statistisch gesehen häufiger die notwendigen Bedingungen entstehen, die Extremwetter möglich machen.

Italien

Dass ein so großes Stück Eis von einem Gletscher abbricht und in die Tiefe rauscht, hat man in den Alpen noch nie erlebt: Über zwei Kilometer lang ist die Bruchstelle am Marmolata-Gletscher in den Dolomiten, wo sich am Sonntag ein gewaltiges Eisstück ablöste und gemischt mit Gestein mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h mindestens 500 Meter in die Tiefe stürzte. Sieben Tote konnten bisher geborgen werden und acht Verletzte. Acht Bergsteiger gelten als vermisst.