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Festival

ImPulsTanz-Gründer Regensburger: Der Buchhalter als Impresario

Arbeiten, bis die Vögel zwitschern: Karl Regensburger ist für ImPulsTanz im Einsatz.Caio Kauffmann
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Ein Job bei der Bank scheiterte an seinem Hang zum Morgenmuffel. Nur durch Zufall kam Festival-Gründer Karl Regensburger zur Kunst.

Ohne Karl Regensburger kein ImPulsTanz-Festival. Das gilt umso mehr, als sein Mitstreiter und Mitbegründer des Festivals, Ismael Ivo, im April vergangenen Jahres an Corona gestorben ist. „Ismael fehlt. Er war ein persönlicher Freund, unglaublicher Motivator, ein guter Lehrer. Er konnte mit den Künstlern auf Augenhöhe über ihre Pläne sprechen. Speziell bei den Workshops. Er hat sie erinnert, auch an ihre choreografische Karriere zu denken, und ihnen Mut gemacht. Mir fehlt die Zeit und auch die Kompetenz dazu“, sagt Regensburger bescheiden.

Doch während der Tänzer und Choreograf Ivo „der Blumenstrauß des Festivals“ war, wie es sein Weggefährte ausdrückt, ist Regensburger das Herz von ImPulsTanz. Ausgerechnet ein Betriebswirt mit eingeschränktem Bewegungsdrang. „Ich tanze fast nie. Wenn, dann erst, wenn die meisten schon weg sind – schlapp um halb vier Uhr in der Früh in unserer Festival-Lounge“, wo sich Besucher, Performer und Choreografen treffen, um nach den Vorstellungen den Abend ausklingen zu lassen.