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Campus

Dachgleiche für zwei neue Wiener Bildungsstandorte

Bildungscamous Heidemarie Lex-Nalis von POS Architekten.
Bildungscamous Heidemarie Lex-Nalis in Simmering von POS Architekten.POS Architekten
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In Simmering und Favoriten wird jeweils an einem Bildungscampus gebaut. Die Fertigstellungen sind für den Beginn des Schuljahres 2023/24 geplant.

Bis zum Beginn des Schuljahres 2023/24 ist die Fertigstellung von gleich zwei neuen Bildungsstandorten in Wien vorgesehen: Sowohl Favoriten als auch Simmering erhalten jeweils einen Bildungscampus nach dem Konzept „Campus plus". Am Dienstag beging die Stadt Wien die Dachgleiche für die beiden Bildungsgebäude.

Das von POS Architekten gestaltete Niedrigstenergie-Gebäude in der Rappachgasse - benannt nach der Pädagogin Heidemarie Lex-Nalis - bietet Platz für rund 825 Kinder im Alter bis zehn Jahren. Die Fotovoltaik-Anlage am Dach des Bildungsbaus im elften Wiener Gemeindebezirk als auch das Grundwasser und das Erdreich liefern die notwendige Energie. Teile der Außenanlagen werden im Sinne einer Mehrfachnutzung den Anrainern zur Verfügung stehen. 

Bildungscampus Landgutgasse

Der Bildungscampus entsteht am Neuen Landgut, einem ehemaligen Areal der ÖBB an dem früher Triebfahrzeuge und Reisewagen gewartet wurden. Von den Wiener Architekturbüros „Schluder Architekten ZT GmbH“ stammen die Pläne für den Neubau: die Bildungsbereiche sind im ersten bis zum fünften Obergeschoß untergebracht. In jedem Obergeschoß befinden sich Terrassen und ganz oben ein Dachgartenbereich. Zudem stehen den Kindern Außenanlagen auf den ebenerdigen Freiflächen und den Dachgärten zur Verfügung. Insgesamt werden rund 12.500 Quadratmeter an Nutzfläche zur Verfügung stehen. Auch bei diesem Projekt wird ein Bildungscampus nach dem Modell Campus plus umgesetzt: Kindergartengruppen und Schulklassen rücken dabei in „Bildungsbereichen“ enger zusammen.

Der Campus wird mit einer 770 Quadratmeter großen Fotovoltaikanlage
ausgestattet. Zum Heizen und Temperieren ist eine Bauteilaktivierung
und eine Fußbodenheizung über Wärmepumpe, aktivierte Bohrpfähle und
Tiefensonden geplant. Der Strombezug soll soweit wie möglich über die
PV-Anlage erfolgen. Weiters wird es eine kontrollierte Be- und
Entlüftung geben. Der Standort in der Landgutgasse/Laxenburger Straße wird zusätzlich Platz für rund 1500 Wohnungen, Büro- und Gewerbeflächen bieten. (red.)