Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Programm

Was uns beim ImPulsTanz erwartet

Christine Standfest hat für das Festival Barbara Frischmuth und Esther Kinsky verhandelt.
Christine Standfest hat für das Festival Barbara Frischmuth und Esther Kinsky verhandelt.(c) Impulstanz
  • Drucken

Das Tanzfestival startet heute - und dreht sich um die Abhängigkeit des Menschen von der Natur.

Es wird steil", sagt Christine Standfest, Dramaturgin, künstlerische Leiterin und Kuratorin beim ImPulsTanz. Die Organisatoren stehen in Zeiten steigender Coronazahlen und sinkender Reisesicherheit vor großen Herausforderungen. Bis dato gibt es aber keine Absagen. Das Tanztheater Wuppertal, das das Festival heute im Burgtheater mit "Vollmond", einem Stück der grandiosen Pina Bausch, eröffnet, ist vollzählig angereist. 54 Produktionen sind bis 7. August zu sehen. Anne Teresa de Keersmaeker kommt mit ihrem im Februar uraufgeführten "Mystery Sonatas/for Rosa".

Dada Masilo tanzt in "The Sacrifice" diesmal selbst. Wim Vandekeybus bringt zum 35er seiner Ultima Vez gleich zwei Stücke: "Hands do not touch your precious Me" ist von archaischem Tanz und einer zweigeschlechtlichen Göttin inspiriert; in "Scattered Memories" hängt er choreografischen Erinnerungen nach. Auch die Nachwuchsreihe [8:tension] gibt es wieder. Kaliber wie Florentina Holzinger (sie zeigt ihr famoses Stück "Tanz") oder Akram Khan präsentierten hier ihre künstlerischen Anfänge. Khan macht in "Jungle Book reimagined" aus Mogli einen Flüchtling in Zeiten des Klimawandels. Das trifft's genau.
Klimagerechtigkeit im Fokus