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Interview

Barbara Schöbi-Fink: "Es gab ganz sicher einen Vertrauensverlust"

Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink
Landesstatthalterin Barbara Schöbi-FinkStiplovsek Dietmar
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Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) vertritt Vorarlbergs Landeshauptmann, Markus Wallner. Sie spricht über moralische Maßstäbe, die heikle Abtreibungsdebatte und die Gesamtschule. Die Lehrerausbildung will sie verkürzen.

Die Presse: Führe ich dieses Interview mit der künftigen Vorarlberger Landeshauptfrau?

Barbara Schöbi-Fink: Diese Frage stellt sich nicht. Landeshauptmann Markus Wallner ist lediglich im Krankenstand. Die Vertretung ist klar geregelt, und die habe ich übernommen. Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen.

Derzeit stellt sich die Frage nicht. Vielleicht aber in Zukunft. Würden Sie das Amt annehmen?

Wir haben derzeit die Aufgabe, die Regierung funktionsfähig weiterarbeiten zu lassen, und das machen wir. Alle anderen Fragen stelle ich mir derzeit nicht.

Landeshauptmann Wallner hat einen „mehrwöchigen Krankenstand“ angekündigt. Das war vor zwei Wochen. Wie lang, denken Sie, werden Sie ihn vertreten müssen?

Er nimmt den Krankenstand so lang, solang ihm das seine Ärzte raten. In ganz wichtigen Fragen kann ich mit ihm in Kontakt treten.

Im Osten Österreichs sind Sie noch recht unbekannt. Wie würden Sie sich denn selbst ideologisch einordnen?