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Kolumne

Punktueller Faktencheck

Sprechblase
SprechblaseClemens Fabry
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Sprechblase Nr. 449. Warum „Ich habe mir das vorhin gerade noch einmal angesehen“ ärgert.

Vermutlich gibt es unzählige Wege und Methoden, das Publikum zu begeistern. Wahrscheinlich aber lassen sie sich alle letztendlich in zwei Gruppen einteilen. Erstens, begeistern durch den Inhalt: Er kann überraschend, informativ, relevant sein. Zweitens, begeistern durch die Inszenierung: Sie kann metaphorisch, provokant, effektheischend sein.

Mit Phrasen wie – Achtung, Sprechblase: „Ich habe mir das vorhin gerade noch einmal angesehen.“ Das ist zweifellos löblich, wenn man sich auf den eigenen Auftritt vorbereitet. Doch was bedeutet dieser punktuelle Faktencheck im Umkehrschluss? Dass alle anderen Informationen möglicherweise nicht auf dem letzten Stand sind.

Übrigens besteht speziell auch bei Business- oder Sales-Auftritten ein Risiko: Zu viel Recherche hat schon manche Pointe zerstört.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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