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Werbung

Statt-Preise für Medikamente statthaft?

VwGH ersucht EU-Höchstgericht um Vorabprüfung.

Wien. Darf die Werbung mit Statt-Preisen für nicht verschreibungspflichtige Medikamente verboten bleiben? So lautet im Kern eine Frage, die der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) dem EuGH zur Vorabentscheidung vorgelegt hat.

Eine registrierte Versandapotheke hatte auf ihrer Website mit reduzierten Preisen für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel geworben und war deshalb vom Disziplinarrat der Apothekerkammer bestraft worden. Für den VwGH ist jedoch nicht klar, ob ein so striktes Verbot der Preiswerbung europarechtlich zulässig ist, Ra (2021/09/0270). Eine mögliche Rechtfertigung wäre, Mehr- oder Fehlgebrauch von Arzneimitteln vorzubeugen. (kom)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.07.2022)