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Interview

Millionentransfers bei Fußballerinnen? "In den nächsten fünf Jahren“

Nicht nur die Norwegerinnen stehen bei der EM in der Auslage. Ada Hegerberg (Nr. 14) gilt als bestbezahlte Spielerin Europas.
Nicht nur die Norwegerinnen stehen bei der EM in der Auslage. Ada Hegerberg (Nr. 14) gilt als bestbezahlte Spielerin Europas.(c) UEFA via Getty Images (Christopher Lee - UEFA)
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Wie geht es eigentlich auf dem Transfermarkt für Fußballerinnen zu? Berater Dietmar Ness über den von Großklubs getriebenen Wandel, Loyalitäten und einen überraschenden Anruf aus Österreich.

Seit Mittwoch läuft die Fußball-EM. Wie groß ist der Werbewert der Teilnahme tatsächlich für Spielerinnen?

Dietmar Ness: Es kann Spielerinnen, die ohne Vertrag sind und gute Europameisterschaften spielen, Transfers ermöglichen und am Ende auch zu höheren Einkommen führen.

Hat sich das internationale Standing österreichischer Spielerinnen durch den EM-Halbfinaleinzug 2017 merklich verändert?

Auf jeden Fall. Ich erinnere mich, als ich vor fünf Jahren gerade Viktoria Schnaderbeck im Hotel besucht habe, da rief mich eine österreichische Nummer an, die ich nicht kannte. Es war das Büro des Bundeskanzlers. Das war für mich sehr überraschend, das habe ich in Deutschland noch nie erlebt, und ich bin seit 2005 im Frauenfußball. Es freut mich enorm, wenn besondere Leistungen der Fußballerinnen gewürdigt werden. Auch die Marktwerte haben sich klar gesteigert. Man sieht, dass viele Nationalteamspielerinnen bei Topvereinen sind. Das ist das Ergebnis hervorragender Arbeit.