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TV-Notiz

Tour de France: TV-Marathon der Superlative

Dänemark hat sich dem Radsportfieber hingegeben, im Bild die dritte Etappe der diesjährigen Tour.
Dänemark hat sich dem Radsportfieber hingegeben, im Bild die dritte Etappe der diesjährigen Tour.APA/AFP/MARCO BERTORELLO
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Wenn schon Fernsehen im Sommer, dann bitte die Tour de France auf Eurosport. Nur über ein Thema reden die TV-Experten nicht so gerne.

Sechs Stunden täglich, und das drei Wochen lang reden sie ununterbrochen. Sie wissen jedes kleinste Detail über die 180 Fahrer, haben jedes Ergebnis im Kopf und erlauben sich zwischendurch auch Stilkritiken an den verschiedensten Teamtrikots. Was Kommentator Karsten Migels und sein Team während der Tour de France Tag für Tag im Liveprogramm von Eurosport abliefern, ist eine hohe Kunst, die längst auch zur Faszination dieses Sportevents beiträgt.

Dazu gibt es atemberaubende Bilder, anfangs von Kopenhagen, das sich dem Radsportfieber hingegeben hat, dann von der dänischen Küste, von den staubigen Kopfsteinpflastern im Norden Frankreichs und von den endlosen Wäldern der Vogesen. Nun folgt das Spektakel in Pyrenäen und Alpen, die Kehren mit den gefährlich nahen Zuschauermassen, die 100-km/h-Abfahrten, auf denen die Kameramotorräder nicht mehr hinterherkommen. Es gibt wohl kaum einen größeren Nervenkitzel für den TV-Sportzuschauer.

Der Steirer Bernhard Eisel, als Profi zwölf Mal bei der Tour, liefert wie der ständig von Radsportfans umringte Alberto Contador seine Expertisen vom Straßenrand. Rad-Ikone Bradley Wiggins rast auf dem Motorrad den Fluchtgruppen hinterher und fängt mit britischem Understatement die Qualen der Ausreißer ein.