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Mit diesen drei Aktien schneidet man auch indirekt am LNG-Boom mit

Schwimmendes LNG-Terminal vor Helsinki.
Schwimmendes LNG-Terminal vor Helsinki.
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Europa sucht verzweifelt nach Lieferanten von verflüssigtem Erdgas (LNG). Aber selbst wenn es gefunden ist, muss erst einmal die Infrastruktur dafür gebaut werden. Die Unternehmen und ihre Aktien sind bisher erst wenigen bekannt.

Kaum etwas macht die Märkte derzeit derart nervös, wie die Frage, ob Russland nach dem Ende der Wartungsarbeiten an der Pipeline Nord Stream 1 am 21. Juli die Gaslieferungen nach Europa wieder aufnehmen wird oder nicht. Wenn nicht, so dürfte diversen Analysten-Szenarien zufolge der europäische Aktienmarkt noch einmal richtig abstürzen und der Euro um weitere zehn Prozent gegenüber dem Dollar absacken.

Europa braucht Energie. Entsprechend läuft die Suche nach alternativen Gasquellen längst auf Hochtouren. Und weil die Kapazitätenausweitung bei Pipelines beschränkt ist, konzentriert sich alles auf mögliche Lieferanten von verflüssigtem Gas (LNG). Zwar wurden in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten eifrig neue Terminals gebaut, sodass Europa heute über 36 Stück mit einer Gesamtkapazität von 200 Milliarden Kubikmeter verfügt (das ist in etwa so viel, wie Gazprom in den besten Zeiten pro Jahr nach Europa geliefert hat). Engpässe gibt es freilich auch dort nach wie vor, denn der Energiehunger besteht ja nicht nur in Europa, sondern weltweit, und wie die vergangenen Jahre wiederholt gezeigt haben, war gerade Südostasien, speziell China, bereit, mit höheren Preisen das freie Gas der Welt zu sich zu ziehen.

Wie auch immer, LNG ist und bleibt begehrt. Und ist natürlich auch von den Anlegern längst entdeckt worden.

Es muss aber gar nicht ein LNG-Produzent selbst sein, auf den man – wie beispielsweise auf den US-Branchenprimus Cheniere Energy (ISIN: US16411R2085) - setzen kann. Gemäß dem Rat des alten Börsenexperten André Kostolany, bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln für die Goldgräber zu investieren, lohnt auch bei LNG ein Blick auf die dahinterstehende Infrastruktur.
Welche Unternehmen aber mischen da mit?