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Interview

Anton Mattle: „30 Prozent, allein die Zahl tut schon weh“

„Es ergibt Sinn, wenn man gewählt wird“: Landesrat, nicht Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP).
„Es ergibt Sinn, wenn man gewählt wird“: Landesrat, nicht Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP).JFK / EXPA / picturedesk.com
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Anton Mattle ist ÖVP-Chef in Tirol – aber (noch) nicht Landeshauptmann. Warum? Ein Gespräch über Ziele für die Wahl, den „gänzlich misslungenen“ Sager von Karl Nehammer und die Teuerung: „Mit einem Gaspreisdeckel würde man viel mehr erreichen.“

Die Presse: Herr Landesrat, Sie möchten nächster Landeshauptmann werden.

Anton Mattle: Genau, dafür wurde ich von der Tiroler Volkspartei zum Spitzenkandidaten gekürt.

Warum sind Sie dann nicht Landeshauptmann? Günther Platter könnte Ihnen den Amtsinhaber-Bonus überlassen, den Sie laut Umfragen dringend brauchen.

Das war eine bewusste Entscheidung, weil das Zeitfenster bis zur Landtagswahl sehr kurz ist. Es hat viele Vorteile, nicht die volle Verantwortung für die Landesregierung zu tragen und mehr Zeit für eine Wahlbewegung zu haben. Es ist auch eine schöne Geste gegenüber der Bevölkerung: Günther Platter kann Dank aussprechen und entgegennehmen. Und ich darf mich als neuer Kandidat präsentieren.