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Fußball

Salzburg besiegt Fügen im Cup klar 3:0, Rapid mit Mühe weiter

Red Bull Salzburg traf dann doch noch drei Mal gegen die Außenseiter vom SV Fügen.
Red Bull Salzburg traf dann doch noch drei Mal gegen die Außenseiter vom SV Fügen.APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER
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Der dichte Fügener Abwehrriegel hielt dem Salzburger Ansturm lange stand. Die Wiener mussten gar bis in die Nachspielzeit zittern, eher der Siegestreffer gegen Treibach fiel.

Titelverteidiger Salzburg hat die erste Hürde im ÖFB-Fußball-Cup mit einem hochverdienten Sieg genommen, Rapid musste für den Aufstieg indes lange arbeiten. Der Serienmeister schoss sich am Freitag im Finish zu einem klaren 3:0-(1:0)-Sieg über den SV Fügen. Der Außenseiter aus der Regionalliga Tirol stemmte sich in Zell am Ziller lange dagegen. Benjamin Sesko (19.), Junior Adamu (76.) und Ignace van der Brempt (83.) münzten die Salzburger Überlegenheit aber in Tore um.

Rapid gewann beim SK Treibach nach einem Treffer von Guido Burgstaller erst in der vierten Minute der Nachspielzeit mit 1:0 (0:0) und vermied damit Überstunden. Der Regionalliga-Mitte-Verein aus Kärnten hatte es lange erfolgreich vermocht, sein Tor zu verbarrikadieren. Austria Klagenfurt ließ bei Viertligist Admira Dornbirn hingegen nichts anbrennen und feierte beim 8:1 ein Schützenfest.

Salzburg startete im Zillertal mit zwei Neuzugängen: Der Brasilianer Fernando begann im Angriff, der Serbe Strahinja Pavlovic in der Innenverteidigung. Der haushohe Favorit war naturgemäß spielbestimmend, die erste gute Chance vergab aber der Underdog nach wenigen Minuten durch Matteo Steiner. Bei Fügen wehrte sich vor allem Torhüter Patrick Schiestl nach Kräften. Nach einigen Paraden ebnete ausgerechnet ein Patzer des Schlussmannes die Salzburger Führung, Benjamin Sesko staubte ab.

Der quirlige, aber glücklose Fernando blieb nach der Pause in der Kabine, Noah Okafor kam für den Adeyemi-Nachfolger. Fügen schaffte es weiter erfolgreich, mit einem dichten Abwehrriegel das Resultat zu halten. Erst dem ebenfalls eingewechselten Adamu gelang nach Pass des auf der linken Außenbahn aufgebotenen Wöber das 2:0. Rechtsverteidiger Van der Brempt im Anschluss an einen Eckball legte nach. Trainer Matthias Jaissle war am Ende zufrieden: "Es war trotzdem in Summe ein ganz, ganz verdienter Sieg. Wir müssen noch etwas konsequenter werden - die Chancen für einen Kantersieg waren da, aber so blieb es lange eng. Wir haben die Pflicht auf jeden Fall erfüllt."

Disziplinierter Gegner ließ Rapid wenig Chancen

Bei Rapid waren in der Offensive Guido Burgstaller und Nicolas Kühn von Start weg dabei, auch Rene Kriwak durfte beginnen. Der für das defensive Mittelfeld aus Belarus geholte Aleksa Pejic fehlte. Beim Serben ist nach wie vor die Spielgenehmigung ausständig. Man hoffe, diese noch vor dem Liga-Auftakt zu erlangen, hieß es.

Die Grünweißen suchten bei regnerischen Bedingungen gegen einen tief stehenden und diszipliniert verteidigenden Gegner von Start weg die Lücke. Kühn nach nur drei Minuten, Kriwak an die Außenstange und Greil, der an Treibachs Keeper Patrick Böck scheiterte, verpassten die Führung. Auf der Gegenseite schloss Vahid Muharemovic bei der einzigen Möglichkeit der Kärntner fünf Minuten vor dem Pausenpfiff aus guter Position zu zentral ab.

Rapid rannte auch nach Seitenwechsel vergeblich und mit wenig Ideen an. Der eingewechselte Bernhard Zimmermann mit einem unplatzierten Kopfball oder Marco Grüll aus der Distanz ließen Möglichkeiten liegen. Bei Treibach schwanden sichtlich die Kräfte, die Kärntner versuchten sich in die Verlängerung zu retten. Burgstaller beendete in der siebenminütigen Nachspielzeit schließlich die Torsperre. Der Kärntner schraubte sich nach einer scharfen Auer-Flanke erfolgreich hoch und wuchtete den Ball per Kopf ins Tor. "Die Chancen waren da, wir hatten die Kontrolle. Im Großen und Ganzen war es vom Ergebnis her nicht souverän, aber vom Spiel her okay. Die Tore haben gefehlt, so haben wir es uns selbst schwer gemacht", analysierte der Torschütze im ORF-Interview.

Klagenfurt mit Kantersieg

Klagenfurt hatte keine Probleme, Tore zu schießen. Beim Kantersieg in Dornbirn stand Routinier Marco Knaller (35) erstmals im Gehäuse der Austria, in der Liga hat weiter Philipp Menzel sein Stammleiberl. Die Elf von Peter Pacult erwischte durch das frühe 1:0 durch Neuzugang Christopher Wernitznig (2.) einen Start nach Maß und schoss gegen den Viertligisten dann Tor um Tor. Den Vorarlbergern gelang das zwischenzeitliche 1:2, bis zur Pause führte der Bundesligist auch dank eines Doppelpacks von Christopher Cvetko aber schon 5:1. Nach Seitenwechsel trafen auch die eingewechselten Neuen Sinan Karweina und Jonas Arweiler.

(APA)