Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Let´s make money

Diese drei Aktien sind heuer unbeirrt gestiegen - und sollten es weiter tun

Der Halbleitermangel betrifft auch die Autoindustrie. Aber es gibt Firmen, die von diesen Folgen gut leben.
Der Halbleitermangel betrifft auch die Autoindustrie. Aber es gibt Firmen, die von diesen Folgen gut leben.
  • Drucken

Noch hält die Unruhe an der Börse an. In den kommenden zwei Wochen könnte es sogar nochmals richtig ungemütlich werden. Diese drei Aktien aber scheinen von den Turbulenzen unbeeindruckt - und klettern beständig hoch.

Alles, was die Börsen in dieser Woche bis Donnerstag verloren hatten, konnten sie am Freitag zwar nicht aufholen. Aber immerhin bemühten sie sich sehr, relativ freundlich ins Wochenende zu gehen. Versöhnen kann einen das natürlich nicht. Höchstens den Schmerz etwas lindern. Und auch das vorerst nur ansatzweise.

Denn was die Aktien derzeit nach einem Ausverkauf zum Teil hochtreibt, sind eher Schnäppchenjäger. Das Geld der breiten Masse aber bleibt weiterhin aus, wie es das schon seit langer Zeit tut.

Es wird wohl noch etwas dauern, bis man nach diesem bisher vermaledeiten Börsenjahr das Zeichen zum Wiedereinstieg wird geben können. Natürlich rückt der Zeitpunkt, den Cash hervorzuholen, näher, wie wir vorigen Sonntag hier ausgeführt haben. „Es könnte nicht mehr lange dauern, dass hartgesottene Investoren zuzugreifen beginnen, schließlich investieren sie, wenn alle die Nerven wegschmeißen“, sagte dieser Tage auch Fritz Mostböck, Chefökonom der Erste Group, zur „Presse am Sonntag“ und nannte als Richtwert für einen Einstieg September, Oktober.

Die Nerven der Marktteilnehmer sind in der Tat angegriffen. Und sie werden in den kommenden Tagen nochmals auf die Probe gestellt werden. Zuerst am 21. Juli, wenn die Wartung der Gaspipeline Nord Stream 1 zu Ende sein und klar werden wird, ob Russland die Gaslieferungen nach Europa fortsetzt oder nicht. In zweiterem Fall wird nochmals ein schwerer Schock durch die Märkte gehen.

Am 27. Juli dann folgt die nächste Sitzung der US-Notenbank Fed. Und die Erfahrung aus der jüngeren Vergangenheit lehrt, dass die Kurse in den USA und auch in Europa ein bis zwei Wochen vor der Fed-Sitzung nachgeben, um danach in eine kurze Rally zu münden. Zumindest die nächsten eineinhalb Wochen könnten also nochmals richtig ungemütlich werden, denn im Raum steht angesichts der weiter gestiegenen Inflation die Möglichkeit, dass die Fed den Leitzins sogar um einen ganzen Prozentpunkt erhöht.

Die Markttendenz bleibt also unklar, und die Berichtssaison muss erst Fahrt gewinnen, um ein Urteil zu ermöglichen, welche Investitionen künftig wie zu gewichten sein werden. Wer also zumindest bis Monatsende an der Seitenlinie zuwartet, wird Nerven sparen und nicht viel falsch machen.

Wer sich aber schon umsehen möchte, welche Aktien das hoffentlich breit gestreute Depot beim nächsten Kauf bereichern könnten, dürfte bei folgenden drei Papieren gut aufgehoben sein.