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Quergeschrieben

Leonore Gewessler macht nicht alles schlechter als Robert Habeck

Niemand weiß, ob die Energiekrise im Winter eskalieren wird oder nicht. Düstere Szenarien sind kein Beitrag zur Problemlösung.

Endlich eine erfreuliche Perspektive: Der griechische Tourismusminister hat, via „Bild“-Zeitung, deutsche Pensionisten eingeladen, einen „mediterranen Winter mit griechischer Gastfreundschaft und mildem Wetter“ zu verbringen. Sogar einen pfiffigen Slogan gibt es dafür: „No German will freeze in Greece“.

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Ich nehme an, dieses Angebot gilt nicht nur für deutsche, sondern auch für österreichische Rentner – und darüber hinaus für alle Glücklichen, die es irgendwie schaffen, sich dem nächsten Winter durch Flucht zu entziehen. Allerdings brauchen die Deutschen etwas Trost und die Aussicht auf Asyl derzeit wohl am nötigsten. Sie haben mit Robert Habeck einen Wirtschaftsminister, der die möglichen Folgen der Energiekrise gern detailreich ausmalt und „apokalyptische“ Entwicklungen in den Raum stellt. Bei seinem Wien-Besuch vor ein paar Tagen warnte er private Gaskunden vor einer bösen Überraschung. Der Grundsatz, dass niemand frieren solle, gelte nur bei einer kurzfristigen Störung, erklärte der Deutsche. „Das ist aber nicht das Szenario, das wir jetzt haben.“