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Analyse

Mit welchen Aktien kann man sich heute überhaupt noch sicher fühlen?

Luxuswaren gelten als krisenresistent: Tamara von Nayhauß mit einer Tasche von Chanel und einer Rolex.
Luxuswaren gelten als krisenresistent: Tamara von Nayhauß mit einer Tasche von Chanel und einer Rolex.Getty Images/Streetstyleshooters
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Aktionäre sind zwar risikobereit, aber auch sie haben gern etwas Sicherheit. Für gewöhnlich bieten sich dafür defensive Papiere an. Allein, die jetzige Krise hat auch hier einige Gewissheiten auf den Kopf gestellt. Was ist heute defensiv?

Wien. Es gab Zeiten, da hieß es, mit Aktien könne man gut essen und mit Anleihen gut schlafen. Heuer kann man weder das eine noch das andere. Nicht einmal mit der Unterscheidung zwischen „zyklischen“ Aktien, die im Aufschwung besonders gut performen, und „defensiven“ Werten, die sich in Krisenzeiten halbwegs stabil halten, kommt man besonders weit. Denn vieles, was einst als „defensiv“ galt, ist derzeit so gar keine sichere Bank.

Die jetzige Krise hat mit ihrer eigenartigen Zusammensetzung aus pandemiebedingten Lieferengpässen, hohen Energiepreisen, hoher Inflation, Rezessionsgefahr, Ukraine-Krieg und beschränktem Spielraum der Notenbanken dazu geführt, dass „defensive“ Branchen nicht mehr unterschiedslos Sicherheit bieten. „Man muss auch innerhalb einer defensiven Branche differenzieren“, sagt Fritz Mostböck, Chefökonom der Erste Group, gegenüber der „Presse“.

Aber wie sieht das für die jeweiligen Branchen aus?