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Eidinger und Altenberger werden "Jedermann" 2023 nicht mehr spielen

SALZBURGER FESTSPIELE 2022 : FOTOPROBE ´JEDERMANN´
Nur noch heuer gemeinsam am Domplatz: Verena Altenberger und Lars Eidinger(c) APA (BARBARA GINDL)
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Nach zwei Jahren als Jedermann und Buhlschaft haben Lars Eidinger und Verena Altenberger angekündigt, die Rollen kommendes Jahr nicht mehr übernehmen zu wollen.

Die Salzburger Festspiele müssen im kommenden Jahr die beiden schillerndsten Rollen im "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal neu besetzen. Nach Jedermann Lars Eidinger hat am Montagabend nach der Premiere auch Buhlschaft Verena Altenberger ihren Abschied vom Domplatz angekündigt, berichtete der ORF Salzburg. Schauspielchefin Bettina Hering bestätigte die beiden Absage. (Zur Kritik: „Jedermann in er weiblichen Welt")

Eidinger und Altenberger haben beide im Sommer 2021 debütiert und werden somit nach nur zwei Saisonen Adieu sagen. "Weil der Lars geht, habe ich überlegt, ob ich auch gehe. Und für mich gibt es eine große Theaterliebe zwischen Buhlschaft und Jedermann - und die habe ich gefunden. Und deshalb will ich nicht weiter danach suchen", meinte Altenberger bei der Premierenfeier am Montag.

"Ich kenne seine Angebote im Filmbereich"

Auch Eidinger habe bei der Premierenfeier seinen Abschied öffentlich gemacht, sagte Hering und zeigte für seine Entscheidung Verständnis: "Ich kenne seine Auftragslage und seine Angebote im Filmbereich."

Dennoch hätte sie es "natürlich großartig gefunden, hätte er es länger gemacht", zumal im zweiten Jahr die Inszenierung mit einigen Nachschärfungen "ein Prachtwerk" geworden sei, in der auch die Innigkeit zwischen Jedermann und Buhlschaft gewachsen sei. Deswegen respektiere sie auch Altenbergers Entscheidung, mit dem Abgang des Protagonisten ein anderes Paar die Aufführungsgeschichte weiterschreiben zu lassen. Die Überlegungen, wer dies sein werde, liefen bereits.

Die neue Besetzung soll im Herbst entschieden werden. Auch ob 2023 neuerlich Michael Sturminger für die Inszenierung verantwortlich sein wird, werde erst zu diesem Zeitpunkt bekanntgegeben.

(APA)