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Hitze

37 Grad: Österreichs Hitzepol lag in Innbruck

APA/BARBARA GINDL
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In drei Orten gab es über 36 Grad. Vom österreichischen Hitzerekord ist man damit aber noch etwas entfernt. In den hohen Lagen befanden sich die Temperaturen teilweise jedoch im Rekordbereich.

Mit exakt 37,0 Grad Celsius hat am Mittwoch die Zamg-Messstation Innsbruck Universität den höchsten Wert angezeigt. An drei weiteren Messstellen wurden zumindest 36 Grad überschritten: in Mayrhofen in Tirol sowie im niederösterreichischen Gänserndorf mit 36,3 Grad und in Bad Deutsch-Altenburg (ebenfalls Niederösterreich) mit 36,6 Grad.

Vom Österreich-Rekord bleiben die Temperaturen damit aber noch ein Stück entfernt. Dieser liegt bei 40,5 Grad, gemessen in Bad Deutsch-Altenburg am 8. August 2013.

Auch in hohen Lagen war es am Mittwoch extrem warm, berichtete die Zamg. Hier waren die Temperaturen stellenweise sogar im Rekordbereich: An der Wetterstation am Brenner in Tirol, auf 1412 Meter Seehöhe, hatte es 30,6 Grad. Damit wurde exakt der Juli-Rekord von 2015 erreicht. Und es war die zweithöchste jemals am Brenner gemessene Temperatur. Der Rekord liegt am Brenner bei 31,1 Grad, gemessen im Juni 2019. Die Zamg-Wetterstation besteht hier seit Juli 1947.

Heiß war es in ganz Österreich, dafür haben bereits zur Mittagszeit im Großteil des Landes Temperaturen ab 30 Grad gesorgt. Diese Marke wurde um 13.15 Uhr an rund 160 der insgesamt 280 Wetterstationen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik geknackt.

Hitze hält bis Montag an

In Österreich sind bis mindestens Montag Tageshöchstwerte von deutlich über 30 Grad zu erwarten. Nach dem von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Zamg) prognostizierten Höhepunkt mit bis zu 37 Grad am Mittwoch und Donnerstag geht es allerdings in den folgenden Tagen mit den Temperaturen leicht nach unten.

Bereits am Donnerstag wird die Luft von Westen her deutlich anfälliger für Gewitter. Im Osten und Süden überwiegt allerdings erneut weitgehend ungestörter Sonnenschein, und vor allem im Donauraum und im Osten halten sich noch die heißen Luftmassen, wobei die Schwüle zunimmt und die Hitze damit drückender wird. Nach Frühtemperaturen von 14 bis 22 Grad sind am Nachmittag mindestens 25 und im östlichen Flachland sowie im Grazer Becken eben noch einmal bis zu 37 Grad möglich.

Gewitter am Samstag

Der Freitag verläuft etwas unbeständiger. Der sonnige Wettercharakter überwiegt, allerdings bilden sich tagsüber auch einige Quellwolken. Im Bergland muss außerdem mit lokalen Gewittern gerechnet werden. 14 bis 23 Grad hat es zu Tagesbeginn, 27 bis 36 Grad im weiteren Verlauf.

Am Samstag erreichen Gewitter und Schauer während der Morgenstunden den Westen und Norden Österreichs. Überall sonst wird es recht sonnig, erst im Tagesverlauf nimmt dann überall die Quellwolkenbildung zu. Spätestens bis zum frühen Abend steigt schließlich auch im Süden und Osten die Gewitterneigung an. Im Westen erreichen die Temperaturen sommerliche 23 bis 29 Grad, im Osten und Süden sind noch bis zu 35 Grad zu erwarten.

Auch Sonntag und Montag deutlich über 30 Grad

Am Sonntag kommt es bei insgesamt recht sonnigem und abermals hochsommerlich heißem Wetter vor allem über dem Bergland zu kurzen Regenschauern. Gewitter sind kaum noch dabei. Die Höchstwerte liegen zwischen 27 und 34 Grad.

Am Montag steigen erneut die Temperaturen in ganz Österreich in tiefen Lagen deutlich über 30 Grad an. Im Westen wächst jedoch bereits am Vormittag die Gewitterneigung, die sich im Tagesverlauf zumindest bis in das Salzkammergut ausbreitet, zeigt die Zamg-Prognose.

(APA)