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ÖSV Skiverband

Wien ist anders: Wintersport-Revolution im Hochsommer

In Mauerbach viel geliebt: die Hohe Wand.
Clemens Fabry
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Hermann Gruber trat nach 22 Dienstjahren als Präsident des Wiener Skiverbandes ab, Roland König (45) übernahm die Agenden. Er will Schul-Skikurse forcieren, Vorbilder in die Auslage rücken und holt Vereine wie die „Stadtadler“ in den Verband zurück.

Wien ist anders und damit auch sein 1913 gegründeter Skiverband. Also drohte im heißen Hochsommer die Meldung regelrecht zu versickern, dass ein neuer ÖSV-Chef in der Bundeshauptstadt angetreten ist. Dabei hätte sich diese revolutionäre Wachablöse weitaus breiteren Applaus verdient. Zum einen für Hermann Gruber (Jahrgang 1943), der nach 22 emotionalen Dienstjahren den Weg freimacht und abtritt. Zum anderen für seinen Nachfolger, den 45-jährigen Ottakringer Roland König.

Trotz anhaltender Hitze weht sofort ein frischer Wind durch die Großstadt. Im Wiener Skiverband (WSV) sind 60 Vereine organisiert, die im Skifahren, Snowboarden, Skispringen, Freeriden, Langlaufen, Grasski, Telemark oder Skibergsteigen aktiv sind. Königs Ankündigung, vor allem Kinder, die unter Pandemie und Lockdown-Folgen am meisten gelitten haben, wieder näher ans Skifahren und Snowboarden bringen zu wollen, ließ aufhorchen.