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Bundesliga

Austria: Sprint eines „Intensivpatienten“ am Verteilerkreis

SOCCER - BL, A.Wien, training start
(c) GEPA pictures/ Armin Rauthner
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Violett eröffnet am Freitag in Salzburg die neue Bundesliga-Saison, fiebert dem Europacup entgegen, holte neun neue Spieler, verkauft unerwartet viele Abos, selbst die quälende Schuldenlast soll auf 63 Mio. Euro gesunken sein, obwohl ein Brustsponsor fehlt und der Gazprom-Vertrag „ausgesetzt“ wurde. Woher fließt das Geld? AG-Vorstand Krisch erklärt.

Wien. Austrianer ist, wer es trotzdem bleibt. Friedrich Torberg bemühte diesen Satz oft. Bloß offen blieb, ob er denn wirklich alle, selbst die grauenhaftesten Spiele der Violetten gesehen hat. In der vergangenen Saison gab es aber nach Jahren des Leerlaufes, gespickt mit sportlichen Leiden, finanzieller Misere und entbehrlichen Partner-Debatten wundersame Erfolgserlebnisse.

Eine Mannschaft, der keiner etwas zugetraut hatte, trainiert von Manfred Schmid, der seine erste Saison als Chefcoach absolvierte, schaffte den Sprung auf Platz 3. Damit war eine Europacup-Gruppenphase fix, also viel Geld, besseres Image und wichtige Spiele sicher. Dazu tauchte eine Investorengruppe auf, angeführt von Ex-Lask-Funktionär Jürgen Werner. Wieder flossen Millionen, Werners Kontakte führten auch dazu, dass (erstaunlich) viele neue Spieler zum Verteilerkreis kamen.