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Kurdenregion

Wut im Irak über tödliche Attacke auf Urlauber

Wut in Bagdad. Irakische Polizisten sind aufmarschiert, um türkische Einrichtungen vor Demonstranten zu schützen.
Wut in Bagdad. Irakische Polizisten sind aufmarschiert, um türkische Einrichtungen vor Demonstranten zu schützen.APA/AFP/AHMAD AL-RUBAYE
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Bagdad macht Ankara für einen verheerenden Raketenangriff im Nordirak verantwortlich und fordert den Abzug der türkischen Armee.

Es ist eine herzzerreißende Szene, als die unter Schock stehende Mutter schreiend ihr einjähriges totes Baby Zahra Hamza einem Polizisten überreicht, der es wegträgt. Das Baby ist eines von acht Todesopfern und 23 Verletzten nach einem Angriff in der Provinz Dohuk auf ein Touristenresort in der autonomen Kurdenregion im Nordirak. Es ist eine Szene, die in Iraks Fernsehstationen immer wieder gespielt wird und die sich auf den sozialen Medien wie ein Lauffeuer verbreitet


Laut Angaben der Behörden sind vier türkische Raketen in Barakh in der Nähe der Stadt Zakho eingeschlagen, bei einer Militäraktion die – angeblich – der kurdischen Untergrundorganisation PKK gegolten haben soll. Das Resort, nicht weit von der türkischen Grenze entfernt, ist beliebtes Ziel irakischer Touristen, die der Sommerhitze entfliehen wollen. Alle Opfer sind Zivilisten. „Das war ein völlig willkürlicher Angriff auf unsere jungen Menschen und Kinder“, sagt Hassan Tahsin Ali zur Nachrichtenagentur AP.