Flow

Wenn man beim Arbeiten das Essen vergisst

Im Flow kommt es zum tiefen Verschmelzen mit einer Aufgabe
Im Flow kommt es zum tiefen Verschmelzen mit einer Aufgabe(c) Gary Yeowell
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Um im Job Höchstleistungen zu erbringen, muss man am Management des Moments arbeiten.

Lang anhaltende Konzentration für eine Tätigkeit aufzubringen, in der man sich weder über- noch unterfordert fühlt: Dadurch zeichnet sich der Flowzustand aus. Dabei kann es sogar passieren, auf Essen und Trinken zu vergessen. Außengeräusche und Störfaktoren werden ausgeblendet, sagt Wirtschaftspsychologe Florian Becker, denn es komme zu einem „tiefen Verschmelzen mit der Aufgabe oder Tätigkeit“.

Um in den Flowtunnel zu gelangen, sei es erforderlich, sich nur mit einer Tätigkeit zu beschäftigen, sagt er. Multitasking hingegen verhindere, in einen Flow zu kommen. „Parallel zu arbeiten ist schlecht für unser Gehirn, dafür ist es nicht ausgelegt. Bearbeitet man drei Aufgaben gleichzeitig, ist man bei keiner gänzlich fokussiert.“ Aus motivationspsychologischer Sicht führe es lediglich dazu, sich schnell unter Druck gesetzt zu fühlen und ausgebrannt zu sein.


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