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Motorsport

Zittern um Formel-1-Klassiker wie Spa-Francorchamps

AUTO-PRIX-FRA
APA/AFP/SYLVAIN THOMAS
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Frankreich und Belgien stehen gerüchteweise vor dem Aus im Fomel-1-Kalender und erhalten durch Weltmeister Max Verstappen jetzt einen prominenten Fürsprecher.

Trotz der lukrativeren Verdienstmöglichkeiten mit Straßenkursen in Miami, Las Vegas, Jeddah oder Doha sollte die Formel 1 weiter auf klassischen Strecken wie Spa-Francorchamps in Belgien fahren. Das sagte Weltmeister Max Verstappen vor dem Großen Preis von Frankreich in Le Castellet am Sonntag - dieses Rennen steht wie Spa vor einer unsicheren Zukunft. Sogar Monaco, der Klassiker schlechthin in der Motorsport-Königsklasse, hat keinen Fixplatz im Kalender für 2023.

Der in Belgien geborene Verstappen hat Spa, wo die Formel 1 mit Unterbrechungen seit 1950 zu Gast ist, mehrmals als seine Lieblingsstrecke bezeichnet. "Es ist einfach eine großartige Strecke zum Rennfahren", sagte der 24-Jährige aus den Niederlanden, der nicht wolle, "dass ich 2028 allein wegen der Fan-Beziehungen nur auf Straßenkursen nahe einer Stadt unterwegs bin". Für das Fahren auf solchen seien Formel-1-Autos "ohnehin nicht ausgelegt".

Laut Medienberichten ist der Grand Prix von Frankreich nächstes Jahr nicht mehr Teil des Kalenders, auch Belgien soll vor dem Aus stehen. Mit Monaco wird noch verhandelt. Hinzu kommen wird 2023 Las Vegas, wo die Formel-1-Organisation auf einen Schlag so viel Geld machen kann wie mit mehreren Rennen in Europa zusammen. Kyalami in Südafrika und der asiatische Markt sind nächste Wunschdestinationen für den Rechteinhaber Liberty Media.