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Radsport

Christophe Laporte rettete Frankreichs Tour-Ehre

CYCLING-FRA-TDF2022-STAGE19
APA/AFP/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT
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Christophe Laporte fuhr zu Frankreichs erstem Etappensieg bei dieser Tour, Teamkollege Jonas Vingegaard fährt weiter in Gelb.

Radprofi Christophe Laporte hat die 19. Etappe der Tour de France im Zielsprint für sich entschieden und Frankreich den ersten Heimsieg beschert. Der 29-Jährige vom Team Jumbo-Visma setzte sich auf dem letzten von insgesamt 188,3 flachen Kilometern von Castelnau-Magnoac nach Cahors entscheidend ab und fuhr mit einer Sekunde Vorsprung auf die weiteren Sprinter um Jasper Philipsen (BEL) und Alberto Dainese (ITA) über die Ziellinie.

Für Frankreich war es der erste Etappensieg bei dieser Tour, für das niederländische Team Jumbo-Visma der fünfte. Zwei davon holte der Däne Jonas Vingegaard, der das Gelbe Trikot auf dem drittletzten Teilstück locker verteidigte, zwei weitere gewann der belgische Ausnahmefahrer Wout van Aert. Vor dem 40,7 km langen Zeitfahren am Samstag liegt Vingegaard 3:21 Minuten vor dem slowenischen Titelverteidiger Tadej Pogacar.

Als bester Österreicher rollte Gregor Mühlberger als 25. ins Ziel. Auch am Freitag wurde die Etappe wegen neuerlichen Protesten wegen der Klimakrise etwa 39 Kilometer nach dem Start für fünf Minuten unterbrochen, wie die Organisatoren mitteilten. Die Spitzengruppe sowie das Peloton mussten stehenbleiben, sie setzten das Rennen kurz darauf mit den gleichen Abständen fort.