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Bundesliga

Der Stange sei Dank: Rapids geretteter Ligaauftakt

Rapid siegt.GEPA pictures
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Pfiffe zur Halbzeit und dann ein glücklicher Gegenstoß: Rapid gewinnt zum Saisonstart zwar 1:0 gegen Ried, bleibt aber weitgehend harmlos. Trainer Feldhofer ist vor dem richtungsweisenden Gastspiel in Danzig gefordert.

Wien/Lustenau. Bei diesem Siegtreffer wirkte Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer beinahe ratlos. Die Innenstange hatte den Riedern gerade die ob zahlreicher Topchancen längst verdiente Führung verwehrt, da schoss sein Angreifer Bernhard Zimmermann wie aus dem Nichts das entscheidende 1:0 (78. Minute). Der eingewechselte Zimmermann hat dabei selbst noch Glück gehabt, die Ballannahme hatte der junge Stürmer zuvor nämlich völlig verstolpert.

So feierte Rapid zum Bundesligaauftakt einen 1:0-Zittersieg vor Heimpublikum. Angesichts der grün-weißen Harmlosigkeit hatten zur Halbzeit noch Pfiffe durchs Allianz Stadion getönt. Dynamik, Aggressivität und vor allem flottes Passspiel hatte Trainer Feldhofer angekündigt, doch allzu oft war am Sechszehner Endstation. Erneut fehlten Ideen, Kreativität, der viel zitierte letzte Pass.

Stürmer Guido Burgstaller war im Strafraum kaum eingebunden und machte vergeblich Meter. Eine klare Chance konnte sich Rapid nicht erarbeiten. Im Gegenzug musste dafür Schlussmann Niklas Hedl mehr als einmal eingreifen – oder es rettete die Stange wie beim Freistoß von Rieds Stefan Nutz (12.) oder gegen Denizcan Cosgun (77.).

Die Hütteldorfer Lichtblicke: Der eingewechselte Thorsten Schick und Siegtorschütze Zimmermann. Und der Motivationsschub vor dem Rückspiel in der Conference-League-Quali gegen Lechia Gdansk am Donnerstag (Hinspiel: 0:0).

Lustenau feiert Rückkehr

Austria Lustenau hat die Rückkehr in die Bundesliga nach 22 Jahren mit einem Sieg gefeiert. Im Heimspiel der 1. Runde setzten sich die Vorarlberger dank Anthony Schmid (12.) und Anderson (59.) im Reichshofstadion gegen WSG Tirol mit 2:1 (1:0) durch und machten den Traumstart der Elf von Markus Mader perfekt. Es war der erste volle Oberhauserfolg für Lustenau seit 11. September 1999. Für die WSG kam der Anschlusstreffer durch Tim Prica (87./Elfer) zu spät.

„Das bedeutet mir sehr viel. Schön zu sehen, was es auch den Leuten auf den Rängen bedeutet“, meinte Lustenaus Mittelfeldmann Pius Grabher. „Wir wollen der freche Aufsteiger sein wir wollen mitspielen. Das ist uns aufgegangen. Es sind die ersten drei Punkte, es sollen noch mehr folgen.“

Verpatzt hat sein Ligadebüt hingegen Miroslav Klose. Seine Altacher unterlagen in Hartberg 1:2. Donis Avdijaj war mit einem Doppelpack (45.+1, 77.) der Matchwinner für die Steirer.

(red.)