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Nord Stream 1

Russland spielt mit Europas Angst vor dem Gaslieferstopp

Moskau drosselt die Gaslieferungen nach Europa erneut und profitiert gleich doppelt: Die Aktion treibt die Preise weiter an und stürzt die EU in lähmende Panik.

Ab Mittwoch kommt deutlich weniger russisches Gas in Europa an. Wie der Kreml am Montagabend bekannt gab, wird Gazprom die Lieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 von derzeit 40 auf 20 Prozent reduzieren. Moskaus Machthaber, Wladimir Putin, hat sichtlich Gefallen daran gefunden, dem Westen mit dem Griff an den Gashahn politische Lektionen zu erteilen und die Unsicherheit auf dem Kontinent hoch zu halten. Die Sorgen der europäischen Staaten vor einem kalten Winter ohne Gas sind nicht unbegründet. Mit Lieferungen auf diesem Niveau werden die Speicher nicht voll, etlichen Ländern droht eine Rezession – und die Preise marschieren unbeirrt nach oben.

„Die Presse“ beantwortet die wichtigsten Fragen zur jüngsten Eskalation der Gaskrise.