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Pop Acts

Österreichische Bands, die man kennen sollte

22 heimische Hoffnungsträger abseits des musikalischen Mainstreams
29.07.2022 um 16:19
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Während in Wien heute dasPopfest startet, präsentieren wir unsere Liste der spannendsten neuen Pop-Acts, die man 2022 am Schirm haben sollte.
Während in Wien heute dasPopfest startet, präsentieren wir unsere Liste der spannendsten neuen Pop-Acts, die man 2022 am Schirm haben sollte.
(c) APA (GEORG HOCHMUTH)
Ist es möglich, fröhlich pfeifend durch die Gassen zu ziehen und trotzdem eine unverbesserliche Melancholikerin zu sein? Für Oska geht das. Sie macht sich Sorgen um die Liebe, das Leben und die Wolken. In ihrer Musik vermischen sich existenzielle Schwere und juvenile Leichtigkeit auf höchst charmante Art. „My world, my love, Paris“ nennt sich ihr Debüt, das rasch aus der nüchternen Realität abzieht. Ab in flirrende Ungezwungenheit. (sam) Anspieltipp: „Mona Lisa, a girl's best friend“
Ist es möglich, fröhlich pfeifend durch die Gassen zu ziehen und trotzdem eine unverbesserliche Melancholikerin zu sein? Für Oska geht das. Sie macht sich Sorgen um die Liebe, das Leben und die Wolken. In ihrer Musik vermischen sich existenzielle Schwere und juvenile Leichtigkeit auf höchst charmante Art. „My world, my love, Paris“ nennt sich ihr Debüt, das rasch aus der nüchternen Realität abzieht. Ab in flirrende Ungezwungenheit. (sam) Anspieltipp: „Mona Lisa, a girl's best friend“
(c) Hanna Fasching
Extrem entspannte Musik entsteht, wenn man mit alten VW-Bussen auf den Routen der Hippies via Süden gondelt. René Mühlberger, einst Kopf der Indie-Band Velojet, macht mit Pressyes ideale Sommermusik. Von den sanften Sounds her erinnert vieles an Khruganbin und an die Pink Floyd der frühen Siebziger. Sommer ist keine Jahreszeit, er ist ein Bewusstseinszustand. (sam) Anspieltipp: „We Are Shadows“
Extrem entspannte Musik entsteht, wenn man mit alten VW-Bussen auf den Routen der Hippies via Süden gondelt. René Mühlberger, einst Kopf der Indie-Band Velojet, macht mit Pressyes ideale Sommermusik. Von den sanften Sounds her erinnert vieles an Khruganbin und an die Pink Floyd der frühen Siebziger. Sommer ist keine Jahreszeit, er ist ein Bewusstseinszustand. (sam) Anspieltipp: „We Are Shadows“
(c) Georg Pichler & Andrea Muellner
In ihrem Gesang erdrückt sie die Vokale, in ihren Texten spielt sie oft mit der Gefahr. Etwa mit dem männlichen Blick in „Nacht“, mit dem Eros der Überwältigung in „Begierde/Scham“. Ob als Sophia Blenda oder mit ihrer Band Culk: Sophia Löw, aufgewachsen in Mistelbach, ist die große Rätselhafte der neuen Wiener Szene. Ihre Songs lassen stets ein Geheimnis offen. Kunst müsse sperrig sein, sagt sie. Ihre Kunst ist das – und faszinierend. (tk) Anspieltipp: „Wie laut es war“
In ihrem Gesang erdrückt sie die Vokale, in ihren Texten spielt sie oft mit der Gefahr. Etwa mit dem männlichen Blick in „Nacht“, mit dem Eros der Überwältigung in „Begierde/Scham“. Ob als Sophia Blenda oder mit ihrer Band Culk: Sophia Löw, aufgewachsen in Mistelbach, ist die große Rätselhafte der neuen Wiener Szene. Ihre Songs lassen stets ein Geheimnis offen. Kunst müsse sperrig sein, sagt sie. Ihre Kunst ist das – und faszinierend. (tk) Anspieltipp: „Wie laut es war“
(c) Sophie Löw
Im Gespräch fällt die aufgedrehte Oberösterreicherin Ezgi Atas ihrer introvertierteren Bandkollegin Beyza Demirkalp schon mal ins Wort. Die beiden switchen nahtlos zwischen Deutsch, Englisch und Türkisch, auch eine Fantasiesprache teilen die Kindheitsfreundinnen. In ihren Songs zeigen sie eine andere Seite: Die Musik ist schwelgerisch, sommerlich-träge, sie schmiegt sich süß wie Honig ans Ohr. Entstanden ist Aze übrigens in der Zweier-WG im Lockdown. (sir) Anspieltipp: „We Move“
Im Gespräch fällt die aufgedrehte Oberösterreicherin Ezgi Atas ihrer introvertierteren Bandkollegin Beyza Demirkalp schon mal ins Wort. Die beiden switchen nahtlos zwischen Deutsch, Englisch und Türkisch, auch eine Fantasiesprache teilen die Kindheitsfreundinnen. In ihren Songs zeigen sie eine andere Seite: Die Musik ist schwelgerisch, sommerlich-träge, sie schmiegt sich süß wie Honig ans Ohr. Entstanden ist Aze übrigens in der Zweier-WG im Lockdown. (sir) Anspieltipp: „We Move“
(c) Amelie Strobl
Die Stimme mal kokett, mal provokant, immer glasklar: Wenig verwunderlich, dass bekannte deutsche Künstler wie Trettmann („Wenn du mich brauchst“) und Felix Kummer („Aber nein“) mit der Wiener Rapperin KeKe zusammenarbeiten wollen. Ihr Song „Ladies“ würde sich als Schlachtruf für Frauenbewegungen und Soundtrack für Kundgebungen eignen, das pumpende Tempo belebt die Kampfgeister. (sir) Anspieltipp: „Ladies“
Die Stimme mal kokett, mal provokant, immer glasklar: Wenig verwunderlich, dass bekannte deutsche Künstler wie Trettmann („Wenn du mich brauchst“) und Felix Kummer („Aber nein“) mit der Wiener Rapperin KeKe zusammenarbeiten wollen. Ihr Song „Ladies“ würde sich als Schlachtruf für Frauenbewegungen und Soundtrack für Kundgebungen eignen, das pumpende Tempo belebt die Kampfgeister. (sir) Anspieltipp: „Ladies“
(c) Eric Asamoah
Reichlich digital verfremdeter Gesang, im Hintergrund ein Hämmern, das an Techno-Raves erinnert: Anthea ist das Wiener Aushängeschild für Hyperpop, das Genre der Tiktok-Generation. Auch die Videos sind schrill: „Alive“ wurde visualisiert von Regisseurin Kurdwin Ayub. (sir) Anspieltipp: „Alive“
Reichlich digital verfremdeter Gesang, im Hintergrund ein Hämmern, das an Techno-Raves erinnert: Anthea ist das Wiener Aushängeschild für Hyperpop, das Genre der Tiktok-Generation. Auch die Videos sind schrill: „Alive“ wurde visualisiert von Regisseurin Kurdwin Ayub. (sir) Anspieltipp: „Alive“
(c) Julian Lee Harather
Mit den alten analogen Synthesizern, denen Conny Frischauf so herrliche Klänge entlockt, hat sie sich jahrelang auch beruflich beschäftigt: Die aus Niederösterreich stammende Künstlerin arbeitete in Fachgeschäften für elektronische Instrumente. Sie kennt deren Unberechenbarkeit. Und nutzt sie für Ihren charmanten Elektropop, der mit verspielten, romantischen Melodien an die Frühphase elektronischer Musik erinnert. Dazu singt sie distanziert und mit viel Witz: „Tust du mir weh, sag ich ade, tschüss, baba, Auf Wiedersehn.“ Anspieltipp: "Auf Wiedersehn"
Mit den alten analogen Synthesizern, denen Conny Frischauf so herrliche Klänge entlockt, hat sie sich jahrelang auch beruflich beschäftigt: Die aus Niederösterreich stammende Künstlerin arbeitete in Fachgeschäften für elektronische Instrumente. Sie kennt deren Unberechenbarkeit. Und nutzt sie für Ihren charmanten Elektropop, der mit verspielten, romantischen Melodien an die Frühphase elektronischer Musik erinnert. Dazu singt sie distanziert und mit viel Witz: „Tust du mir weh, sag ich ade, tschüss, baba, Auf Wiedersehn.“ Anspieltipp: "Auf Wiedersehn"
(c) Zoe Kurs
„This is noise“, tönte ein Sample auf „Boom, Boom, Boom“, der explosiven Debütsingle von Kenji Araki. Dass das nicht einmal die halbe Wahrheit ist, beweist sein erstes Album „Leidenzwang“. Bei allem digitalen Lärm, zersplitternden Beats und gefährlichen Bässen zeigt sich der Produzent mit japanischen Wurzeln als Meister sinnlicher Soundtexturen. Großartig, wie er aus überdrehten Stücken kleinste Melodienschnipsel funkeln lässt. (holf) Anspieltipp: „Nabelschnurtanz“
„This is noise“, tönte ein Sample auf „Boom, Boom, Boom“, der explosiven Debütsingle von Kenji Araki. Dass das nicht einmal die halbe Wahrheit ist, beweist sein erstes Album „Leidenzwang“. Bei allem digitalen Lärm, zersplitternden Beats und gefährlichen Bässen zeigt sich der Produzent mit japanischen Wurzeln als Meister sinnlicher Soundtexturen. Großartig, wie er aus überdrehten Stücken kleinste Melodienschnipsel funkeln lässt. (holf) Anspieltipp: „Nabelschnurtanz“
(c) David Prokop
„Boring“, also fad, heißt einer ihrer schönsten Songs. Ein Terminus, der womöglich nur ein Ausdruck für kompliziertere Unterhaltung ist. Selbige bietet die Wienerin Lisa Pac an. Ihr „Shtick“, also ihr Schmäh, ist es, eingängige Melodien mit sperrigen Themen zu kombinieren. „Could you do me a favour and not get too involved with me?“, singt sie einem Lover zu. Liebe und Krieg verlangen offenbar ähnliche Strategien. (sam) Anspieltipp: „Boring“
„Boring“, also fad, heißt einer ihrer schönsten Songs. Ein Terminus, der womöglich nur ein Ausdruck für kompliziertere Unterhaltung ist. Selbige bietet die Wienerin Lisa Pac an. Ihr „Shtick“, also ihr Schmäh, ist es, eingängige Melodien mit sperrigen Themen zu kombinieren. „Could you do me a favour and not get too involved with me?“, singt sie einem Lover zu. Liebe und Krieg verlangen offenbar ähnliche Strategien. (sam) Anspieltipp: „Boring“
(c) KIDIZIN SANE
Solange hiesige, dunkelhäutige Fußballspieler wie David Alaba von Landeshauptleuten auf Englisch angesprochen werden, haben wir ein Problem. Mwita Mataro, hauptberuflich Sänger und Komponist der famosen Band At Pavillon, nimmt sich dieser Sache an. Indem er Klassiker des Austropop singt, gibt er ihnen ein neues Gesicht. Damit möglichst jeder kapiert, dass Österreich längst eine vielfarbige Gemeinschaft ist. (sam) Anspieltipp: „I Am From Austria“
Solange hiesige, dunkelhäutige Fußballspieler wie David Alaba von Landeshauptleuten auf Englisch angesprochen werden, haben wir ein Problem. Mwita Mataro, hauptberuflich Sänger und Komponist der famosen Band At Pavillon, nimmt sich dieser Sache an. Indem er Klassiker des Austropop singt, gibt er ihnen ein neues Gesicht. Damit möglichst jeder kapiert, dass Österreich längst eine vielfarbige Gemeinschaft ist. (sam) Anspieltipp: „I Am From Austria“
(c) Martina Lajczak 2020
Oehl macht Musik zum Tagträumen, als ginge man beim Hören auf Wolken: sanfte Stimme, assoziative Texte, schwereloser Sound. Gestartet hat die Band als Duo, mittlerweile führt der Wiener Ari Oehl das Projekt allein fort. (sir) Anspieltipp: „Keramik“
Oehl macht Musik zum Tagträumen, als ginge man beim Hören auf Wolken: sanfte Stimme, assoziative Texte, schwereloser Sound. Gestartet hat die Band als Duo, mittlerweile führt der Wiener Ari Oehl das Projekt allein fort. (sir) Anspieltipp: „Keramik“
(c) Tim Cavadini
Vom Namen her klingen sie wie eine seriöse Kanzlei zweier Rechtsanwälte. Dabei sind Schaller & Rausch nicht einmal ein Duo. Vier Männer verbergen sich hinter diesem Nom de Plume. Die Kombo spielt FM-Rock, der in seiner Melodik in den 1970er Jahren bei längeren Autofahrten populär war. Dieser reuelose Mix aus japsenden Gitarrensoli, Knatterbässen und zart hysterischem Männergesang existiert wohl, weil es immer noch Autos gibt. (sam) Anspieltipp: „Neue Kleider“
Vom Namen her klingen sie wie eine seriöse Kanzlei zweier Rechtsanwälte. Dabei sind Schaller & Rausch nicht einmal ein Duo. Vier Männer verbergen sich hinter diesem Nom de Plume. Die Kombo spielt FM-Rock, der in seiner Melodik in den 1970er Jahren bei längeren Autofahrten populär war. Dieser reuelose Mix aus japsenden Gitarrensoli, Knatterbässen und zart hysterischem Männergesang existiert wohl, weil es immer noch Autos gibt. (sam) Anspieltipp: „Neue Kleider“
(c) Yuki Gaderer
Wer sich das nächtliche Ausgeh-Erlebnis vergegenwärtigen will, dem sei diese Künstlerin ans Herz gelegt: In 90er-Ästhetik und unter dem diffusen Label Cloud-Pop werden die schnell geschnorrte Tschick vorm Club und der städtische Sonnenaufgang genauso wehmütig besungen wie die anschließende Videospieleinheit im Katerdelirium. (sir) Anspieltipp: „Tschick“
Wer sich das nächtliche Ausgeh-Erlebnis vergegenwärtigen will, dem sei diese Künstlerin ans Herz gelegt: In 90er-Ästhetik und unter dem diffusen Label Cloud-Pop werden die schnell geschnorrte Tschick vorm Club und der städtische Sonnenaufgang genauso wehmütig besungen wie die anschließende Videospieleinheit im Katerdelirium. (sir) Anspieltipp: „Tschick“
(c) Kayra Aslan
Spätestens seit Erscheinen der Single „So bei mir“ ist Bibiza über die Wiener Szene hinaus bekannt. Rund um Mariahilf produziert der junge Musiker Tracks mit seiner Freundesgruppe „Swift Circle“, der etwa auch Musikerin Eli Preiss angehört. Inspiriert vom deutschen Künstler Cro macht Bibiza Deutschrap mit Popcharakter, ganz ohne Gangsterattitüde, nur die elaborierte Coolness bleibt. (sir) Anspieltipp: „So bei mir“
Spätestens seit Erscheinen der Single „So bei mir“ ist Bibiza über die Wiener Szene hinaus bekannt. Rund um Mariahilf produziert der junge Musiker Tracks mit seiner Freundesgruppe „Swift Circle“, der etwa auch Musikerin Eli Preiss angehört. Inspiriert vom deutschen Künstler Cro macht Bibiza Deutschrap mit Popcharakter, ganz ohne Gangsterattitüde, nur die elaborierte Coolness bleibt. (sir) Anspieltipp: „So bei mir“
(c) privat
Er ist der große Empfindsame des neuen österreichischen Pop, zugleich offensichtlich ein Liebling der „Presse“: Schon zum zweiten Mal findet sich bei uns ein Porträt von Clemens Bäre vulgo Doppelfinger. Liegt's daran, dass er praktizierender Bob-Dylan-Fan ist? Beim Ukraine-Benefiz auf dem Heldenplatz hat er dessen „With God on Our Side“ mit feinster Ironie interpretiert. Überhaupt: ein Mann fürs Feine, mit viel Gespür auch für subtile Instrumentation. (tk) Anspieltipp: „How to Hide“
Er ist der große Empfindsame des neuen österreichischen Pop, zugleich offensichtlich ein Liebling der „Presse“: Schon zum zweiten Mal findet sich bei uns ein Porträt von Clemens Bäre vulgo Doppelfinger. Liegt's daran, dass er praktizierender Bob-Dylan-Fan ist? Beim Ukraine-Benefiz auf dem Heldenplatz hat er dessen „With God on Our Side“ mit feinster Ironie interpretiert. Überhaupt: ein Mann fürs Feine, mit viel Gespür auch für subtile Instrumentation. (tk) Anspieltipp: „How to Hide“
(c) Alex Gotter
Texte in Dialektform sind im österreichischen Pop schon lang nicht mehr neu, Tirolerisch mit British English im selben Song zu vermengen und dabei leicht entnervt mit der heimischen Provinzialität und Alltagsrassismen aufzuräumen, zeigt dann aber doch Originalitätscharakter. Nenda hat 2020 mit „Mixed Feelings“ ihren ersten Hit geschrieben, ein Jahr später folgte „Borders“. Außerdem ist Nenda Neururer in London als Schauspielerin tätig. (sir) Anspieltipp: „Mixed Feelings“
Texte in Dialektform sind im österreichischen Pop schon lang nicht mehr neu, Tirolerisch mit British English im selben Song zu vermengen und dabei leicht entnervt mit der heimischen Provinzialität und Alltagsrassismen aufzuräumen, zeigt dann aber doch Originalitätscharakter. Nenda hat 2020 mit „Mixed Feelings“ ihren ersten Hit geschrieben, ein Jahr später folgte „Borders“. Außerdem ist Nenda Neururer in London als Schauspielerin tätig. (sir) Anspieltipp: „Mixed Feelings“
(c) Yuki Gaderer, Paul Jochum, Eleonora Golubkowa
Die Musikkassette gibt es seit einigen Jahren wieder. Und Paul Pfleger (Sohn der Opus-Legende Ewald) hat sein erstes Werk unter dem Signet „Paul & Pets“ ganz kühn auf diesem raren Tonträger herausgebracht. Das passt zur psychedelischen Anmutung von „Domestic Monastic“. Hinter der vordergründigen Schrulligkeit lauert ein hochmusikalischer Geist, der ständig aus der Flasche drängt. (sam) Tipp: „Super Mario in Pain“
Die Musikkassette gibt es seit einigen Jahren wieder. Und Paul Pfleger (Sohn der Opus-Legende Ewald) hat sein erstes Werk unter dem Signet „Paul & Pets“ ganz kühn auf diesem raren Tonträger herausgebracht. Das passt zur psychedelischen Anmutung von „Domestic Monastic“. Hinter der vordergründigen Schrulligkeit lauert ein hochmusikalischer Geist, der ständig aus der Flasche drängt. (sam) Tipp: „Super Mario in Pain“
(c) Jana Madzigon
Die drei Liedermacherinnen der Band Zinn, Margarete Wagenhofer, Jasmin Strauss und Lilian Kaufmann, besingen im Dialekt auf Wiener Art schwermütige Themen mit heiterer Wurschtigkeit. Außerdem darf man sich über überraschende Zeilen wie „Der Typ is da Teifi – und mia san jetzt zsamm“ freuen. (sir) Anspieltipp: „Black Lake“
Die drei Liedermacherinnen der Band Zinn, Margarete Wagenhofer, Jasmin Strauss und Lilian Kaufmann, besingen im Dialekt auf Wiener Art schwermütige Themen mit heiterer Wurschtigkeit. Außerdem darf man sich über überraschende Zeilen wie „Der Typ is da Teifi – und mia san jetzt zsamm“ freuen. (sir) Anspieltipp: „Black Lake“
(c) Numavi Records
Slow Rock mit nostalgischem Einschlag. Der Vorarlberger Peter Mathis aka Peter The Human Boy schreibt und produziert selbst, seine Musik klingt verträumt, ein wenig artifiziell. Erst kürzlich kam sein Album Stranger‘s Life heraus, durchdrungen von Vintage Synthesizern und psychodelischen Gitarrenparts hilft es Hörenden dem Alltag zu entfliehen. Wer Mac DeMarco mag, ist hier an der richtigen Adresse. (evdin) Anspieltipp: „This Kind of Love“
Slow Rock mit nostalgischem Einschlag. Der Vorarlberger Peter Mathis aka Peter The Human Boy schreibt und produziert selbst, seine Musik klingt verträumt, ein wenig artifiziell. Erst kürzlich kam sein Album Stranger‘s Life heraus, durchdrungen von Vintage Synthesizern und psychodelischen Gitarrenparts hilft es Hörenden dem Alltag zu entfliehen. Wer Mac DeMarco mag, ist hier an der richtigen Adresse. (evdin) Anspieltipp: „This Kind of Love“
Luca Celine Mueller
Es gibt Musik, die ganz im Zeichen ihrer Zeit steht und es gibt jene, die sich nicht so gern in die ewige Abfolge austauschbarer Trends einordnen lässt. Der junge Wahlwiener Lorenz Ambeek hat sich in seinem Schaffen für letztere entschieden. Er steht noch am Anfang seiner musikalischen Karriere, seine beiden Indie-Songs "The Weatherman" und "Must be the Rain", vorgetragen mit samtig-weicher Stimme, machen auf jeden Fall neugierig, was da noch so kommen mag. (sir) Anspieltipp: "The Weatherman"
Es gibt Musik, die ganz im Zeichen ihrer Zeit steht und es gibt jene, die sich nicht so gern in die ewige Abfolge austauschbarer Trends einordnen lässt. Der junge Wahlwiener Lorenz Ambeek hat sich in seinem Schaffen für letztere entschieden. Er steht noch am Anfang seiner musikalischen Karriere, seine beiden Indie-Songs "The Weatherman" und "Must be the Rain", vorgetragen mit samtig-weicher Stimme, machen auf jeden Fall neugierig, was da noch so kommen mag. (sir) Anspieltipp: "The Weatherman"
(c) Vincent Forstenlechner
Die junge Wiener Band hat sich dem Indie-Rock verschrieben. In ihrer ersten Single „Lauter als die Stimme im Kopf“ singt Frontmann Christian Hummer von negativen Stimmen, die man so manches Mal nicht aus dem eigenen Kopf bekommen mag. Die Divergenz von verspielter Melodie und schwerem Text fesselt regelrecht beim Zuhören. Ähnlich die zweite Single „Stop Lift Stop“. (evdin) Anspieltipp: „Lauter als die Stimme im Kopf“
Die junge Wiener Band hat sich dem Indie-Rock verschrieben. In ihrer ersten Single „Lauter als die Stimme im Kopf“ singt Frontmann Christian Hummer von negativen Stimmen, die man so manches Mal nicht aus dem eigenen Kopf bekommen mag. Die Divergenz von verspielter Melodie und schwerem Text fesselt regelrecht beim Zuhören. Ähnlich die zweite Single „Stop Lift Stop“. (evdin) Anspieltipp: „Lauter als die Stimme im Kopf“
Isabella Hewlett

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