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Europacup

Rapids Reise nach Polen als geduldiger Favorit

Grün-weiße Hoffnungen ruhen auf Patrick Greil
Grün-weiße Hoffnungen ruhen auf Patrick GreilGEPA pictures
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Nach dem 0:0 im Hinspiel sind die Hütteldorfer in der Confernce-Qualifikation bei Lechia Gdansk gefordert.

Danzig. Ein hartes Stück Arbeit erwartet Rapid im Rennen um einen Europacup-Herbst heute (19.45 Uhr, live ORF1) bei Lechia Gdansk. Im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde zur Conference League erreichten die Hütteldorfer nur ein 0:0, für Trainer Ferdinand Feldhofer ändert das aber nichts an der Ausgangslage. „Wenn wir vor den zwei Partien der Favorit waren, dann sind wir es jetzt genauso. Und es war ja auch nicht so, dass wir im Hinspiel die schlechtere Mannschaft waren“, sagte der 42-Jährige.

Viel spielerischer Glanz war allerdings nicht dabei gewesen, genauso wenig wie am Wochenende beim Ligaauftakt. Der 1:0-Arbeitssieg über Ried dürfte aber zumindest das Selbstvertrauen gestärkt haben. Dass der Vierte der abgelaufenen polnischen Saison spielfrei hatte, möchte Feldhofer im Hinblick auf die Regeneration „nicht als Problem“ verstanden wissen.

Vielmehr gelte es gegen Lechia, bei denen mit David Stec ein Ex-Bundesliga-Kicker als Rechtsverteidiger fungiert, Geduld zu bewahren. „Schlussendlich ist es egal, wann wir das Führungstor schießen“, meinte der Rapid-Coach. Dass über 40.000 Fans in der Polsat Plus Arena Platz finden, sieht er positiv. „Es wird sicher ein Hexenkessel, was ich cool finde, weil ein Entscheidungsspiel vor vollem Haus ist mir lieber als vor 500 Fans anzutreten.“

Personelle Impulse

Wohl wieder keine Rolle wird Yusuf Demir spielen, den die Adduktoren zwicken. Die zuletzt fehlenden Emmanuel Aiwu (krank) und Patrick Greil (angeschlagen) traten hingegen fit die Reise an. Von Letzterem erwartet sich Feldhofer sehr viel. „Es ist kein Geheimnis, dass er uns spielerisch viele Impulse geben kann.“

Im Falle des Aufstiegs würde Rapid in der 3. Qualifikationsrunde auf Aris Limassol (Zypern) oder Neftci Baku (Aserbaidschan) treffen.

(APA)