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Quarantäne-Aus

Johannes Rauch: "Nirgendwo sind die Leute in Scharen gestorben"

Johannes Rauch
"In der Schweiz, die uns von der Mentalität und Struktur nicht fern ist, schauen sie nach Österreich und verstehen die Debatte nicht", sagt Johannes Rauch.(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Gesundheitsminister Johannes Rauch erklärt, dass es eventuell doch stichprobenartige Kontrollen der Maskenpflicht für Infizierte geben wird – und warum infizierte Kinder doch nicht in den Kindergarten dürfen.

Die Presse: Ein wesentliches Argument für die Aufhebung der Isolationspflicht war, dass sich Menschen aus Angst vor Quarantäne trotz Verdachts nicht testen lassen oder den Wohnzimmertest verschweigen. Was macht Sie zuversichtlich, dass genau diese Leute, denen es offenbar egal war, ob sie andere anstecken, künftig brav Maske tragen werden, wenn sie infiziert sind?

Johannes Rauch: Da muss ich gleich festhalten: Das wesentliche Argument ist, dass wir es jetzt mit einer völlig anderen Virusvariante zu tun haben und mit Impfung und Medikamenten ein anderes Instrumentarium zur Verfügung haben als noch vor einem oder zwei Jahren.