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Öffentlicher Verkehr

80 Millionen Euro für günstigere Regional-Klimatickets beschlossen

APA/dpa/Carsten Koall
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Das Geld, das der Bund den Ländern zur Verfügung stellt, ist neben einer Preissenkung auch für Angebotsausweitungen und -verbesserungen des Öffentlichen Verkehrs vorgesehen.

Die Preise der regionalen Klimatickets variieren aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den Bundesländern: Sie liegen zwischen 365 Euro und 695 Euro (Vollpreis). Angesichts der Inflation hat der Ministerrat am Mittwoch beschlossen, dass der Bund den Ländern weitere 80 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Damit soll auch hier eine finanzielle Entlastung der öffentlichen Verkehrsmittel erreichen werden. Ein Teil der Mittel soll so für eine Preissenkung verwendet werden.

Die aktuelle Energiekrise und die damit einhergehenden Preissteigerungen seien für sehr viele Menschen eine große finanzielle Belastung, hieß es dazu aus dem Klimaschutzministerium. Ein leistbares Tarifangebot für öffentliche Verkehrsmittel sei deshalb besonders wichtig. Dieses habe eine doppelte Wirkung: Inflationsbekämpfung und Mobilitätsverlagerung auf klimafreundliche Verkehrsmittel.

Angebot ausweiten und verbessern

Nach den Angaben nutzen rund 180.000 Menschen in Österreich das Angebot, um 1095 Euro ein Jahr lang mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln des Landes unterwegs zu sein. Die Mittel für die regionalen Klimatickets sollen neben der Preissenkung auch dafür verwendet werden, um begleitende Angebotsausweitungen und -verbesserungen sowie Vertriebsleistungen zu finanzieren. Das Ministerium kündigte an, Gespräche mit all seinen Partnerinnen und Partnern auf Landesebene zu führen.

"Mit der Erhöhung der Mittel für die regionalen Klimatickets fördern wir ganz gezielt den öffentlichen Nahverkehr in den Regionen und sorgen dafür, dass tausende Pendlerinnen und Pendler entlastet werden", meinte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne).

 

 

(APA)