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Facebook: Ist das Wachstum zu Ende?

FILE PHOTO: Facebook Chairman and CEO Zuckerberg testifies at a House Financial Services Committee hearing in Washington
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat schon bessere Zeiten gesehen.REUTERS
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Der Meta-Konzern muss den ersten Umsatzrückgang seit seinem Börsengang 2012 verkraften. Anleger sind verunsichert.

Die enttäuschenden Zahlen von Snap Ende der Vorwoche hatten bereits Böses erahnen lassen. Der Umsatz des Social-Media-Unternehmens mit seiner Plattform Snapchat war unerwartet langsam gewachsen, weil sich Kunden mit Werbeaufträgen zurückgehalten hatten. Das bekam auch die Google-Mutter Alphabet zu spüren, die Zahlen, die das Unternehmen am Dienstagabend präsentierte, kamen aber gut an. Am Mittwochabend war nun Facebook-Mutter Meta mit ihrer Zahlenvorlage an der Reihe.
Diese Zahlen kamen gar nicht gut an. Der Facebook-Konzern wächst nicht nur langsamer, er wächst gar nicht. Im zweiten Quartal gab es gar einen Umsatzrückgang von einem Prozent auf 28,8 Mrd. Dollar. Der Gewinn sank um 27 Prozent auf 6,7 Mrd. Dollar, die operative Marge von 43 Prozent auf 29 Prozent.
Als eine Ursache führte Meta den starken Dollar an. Wechselkursbereinigt hätte es ein Umsatzplus von drei Prozent gegeben, sagte Noch-Facebook-Managerin Sheryl Sandberg nach der Präsentation der Zahlen. Sandberg, die seit den Anfängen von Facebook mit an Bord ist und deren Vermögen sich Bloomberg-Daten zufolge auf 2,2 Milliarden Dollar beläuft, wird das Unternehmen demnächst verlassen. Indes gab Facebook eine weitere Personalie bekannt: Der bisherige Finanzchef, David Wehner, soll im November Strategiechef werden. Neue Finanzchefin wird Susan Li.