Zwei Premieren hat die neue Wiener Operndirektion bereits absolviert. Was blieb von Ioan Holender?
Immerhin gibt es jetzt einen Mitschnitt der Abschiedsgala des Langzeitdirektors zu kaufen. Ein wenig verkürzt, aber doch imposant umfangreich ist die Bilanz ausgefallen, die Holender da zum Ausklang zog. Ausschnitte aus einem Großteil der Werke, die in seiner Amtszeit Premieren erlebten, waren zu hören. Ein Großaufgebot an Stars kam – und wurde bejubelt. Plácido Domingo sang noch einmal die „Winterstürme“, die Netrebko küsste als Manon Maestro Bertrand de Billy auf offener Bühne, Diana Damrau, Barbara Frittoli, Krassimira Stoyanova, Natalie Dessay und andere demonstrierten, wie unterschiedlich man das Wort Primadonna erklären kann. Piotr Beczala, Ramon Vargas, Johan Botha und ein unbezahlbares Dirigentenaufgebot von Mehta bis Welser-Möst – alles zusammen ein hoffentlich lukrativer Benefiz für rumänische Kinderhilfe.
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„Ioan Holender Farewell Concert“.
(Deutsche Grammophon)