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Conference League

Früher Doppelschlag bringt Rapid bei Lechia Gdansk den Aufstieg

Rapid gegen Lechia Gdansk
Rapid gegen Lechia GdanskGEPA pictures
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Die Hütteldorfer siegten mit 2:1, machten sich das Leben in der zweiten Halbzeit aber unnötig schwer.

Danzig/Wien. Grün-weiß legte vor 20.000 Fans in der Polsat Plus Arena in Danzig einen flotten Start hin, allein es spielte Lokalmatador Lechia Gdansk in der zweiten Qualifikationsrunde der Conference League gegen Rapid in diesen Farben. Die Gäste aus Hütteldorf hatten die Favoritenrolle im Duell mit dem Vierten der abgelaufenen polnischen Meisterschaft angenommen, und wurden ihr mit einem 2:1-Sieg nach dem 0:0 im Hinspiel am Ende gerecht, wenn auch mit Glück und knapper als nötig.

Denn Rapid sah sich Lechias Bemühungen an, und die waren limitiert. Auch bei der Mannschaft von Ferdinand Feldhofer lief nicht alles rund, aber sie schlug eiskalt mit der ersten Chance zu. Nicolas Kühn, der sich als Verstärkung präsentierte, zog ab, der Ball fand abgefälscht vom Verteidiger zum 1:0 ins Netz (16.). Fortuna war auch beim Elfmeterpfiff nach einem Foul an Guido Burgstaller dabei, das Vergehen hatte nämlich vor dem Strafraum stattgefunden. VAR aber gab es in Danzig nicht, so trat Marco Grüll an und verwandelte ebenso glücklich, der Torhüter war noch mit der Hand dran (18.).

Mit der Führung schien alles erledigt, Rapid agierte souverän ohne wirklich zu glänzen. Das kippte in der zweiten Halbzeit, als nur noch verwaltet wurde. Die Strafe für diese Passivität kündigte sich lange an, so musste Grüll vor der Linie retten (53.). Es dauerte bis zur 82. Minute, dann aber gelang Lukasz Zwolinski der Anschlusstreffer und eine hektische Schlussphase begann. Da Kacper Sezonienko aus kurzer Distanz drüber schoss (84.), blieb den Hütteldorfern die Verlängerung erspart.

Damit rückt der Europacup-Herbst wieder einen Schritt näher. In der 3. Qualifikationsrunde reist Rapid am kommenden Donnerstag nach Aserbaidschan zu Neftçi Baku, das sich gegen Aris Limassol mit 3:0 (Hinspiel 0:2) durchsetzte.

WAC muss nach Malta

Der Wolfsberger AC trifft in der dritten Qualifikationsrunde zur Fußball-Conference-League etwas überraschend auf den maltesischen Club Gzira. Die Kicker aus Malta setzten sich gegen den serbischen Verein Radnicki Nis im Rückspiel Donnerstagabend mit 3:1 im Elfmeterschießen durch. Nach 120 Minuten war es 3:3 gestanden.

Nach dem 2:2 im Hinspiel waren die Serben vor heimischer Kulisse zweimal in Führung gegangen, doch den Maltesern gelang jeweils der Ausgleich. Damit hieß es Verlängerung. Dort ging Nis mit 3:2 in Führung, doch auch diese konnte nicht gehalten werden. Im Elferschießen verschossen drei Spieler auf Seiten der Serben, während Gzira keine Nerven zeigte. Der WAC hat nun am kommenden Donnerstag (4. August) zunächst Heimrecht, am 11. August reist der Bundesligist nach Malta.

 

(swi/APA)