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Kleidungswahl

Wie sich der Dresscode im Job ändert

Der klassische Stil scheint im Büro ausgedient zu haben (Archivbild).
Der klassische Stil scheint im Büro ausgedient zu haben (Archivbild).(c) REUTERS (BERNADETT SZABO)
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Die Rückkehr ins Büro bedeutet für viele, die Jogginghose wieder durch die Anzughose auszutauschen. Bei der Kleidungswahl gilt zu beachten, welche Wirkungsabsicht dahintersteht.

Viele Arbeitskräfte stehen mit postpandemischer Rückkehr ins Büro vor der Frage: „Was ziehe ich heute ins Büro an?“ Der klassische Stil scheint ausgedient zu haben: Während nur mehr zwei Prozent eine Krawatte fürs Büro wählen, sprechen sich 62 Prozent für T-Shirt und Sweatshirt aus, geht es aus der Bearingpoint-Studie hervor.

Zurückzuführen sei dies auf zwei gesellschaftliche Megatrends, sagt Alexander Schmid, Executive Advisor bei Bearingpoint, und meint damit die Individualisierung – dazu zähle, die Persönlichkeit in die Kleidung einfließen zu lassen – und die Differenzierung: „Jobs sind abwechslungsreicher geworden. Für einen Kundentermin sollte ein anderes Outfit gewählt werden als zur Vorstandsbesprechung. Ich bin plötzlich in der Lage, mich differenzierter zu präsentieren.“ Mit den heutigen Möglichkeiten sei es falsch, Mitarbeitende durch veraltete Dresscodes „gefangen zu halten“. Dennoch sei es eine Führungsaufgabe, den Mitarbeitenden zu kommunizieren, welche Kleidung am Arbeitsplatz angemessen ist. Und diese auch selbst zu tragen.

Die Imagetrainerin Imme Vogelsang rät Arbeitnehmern, sich jeden Tag zu überlegen, welches Wirkungsziel erreicht werden soll. Die dazu passende Kleidung soll als Tool genutzt werden: