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Kunstwerte

Tech-Investor

Christie's setzt auf die Zukunft des digitalen Kunstmarkts und gründet einen Risikokapitalfonds, der in Tech-Start-ups wie Layer Zero Labs investiert.

Die Luft oben wird dünn, heißt es. Wenn man bei den raschen technologischen Veränderungen, die auch den Kunstmarkt betreffen, an der Spitze mitspielen will, dann muss man direkten Zugang zu neuen Entwicklungen haben. Christie's hat schon immer das Tempo vorgegeben, wenn es um digitale Innovation ging. So hat Christie's im Vorjahr als erstes Auktionshaus ein durch NFTs in der Blockchain gesichertes digitales Kunstwerk versteigert. Mit dem NFT „Everydays: The First 5000 Days“ von Kryptokünstler Beeples wurde die digitale Kunst im klassischen Kunstmarkt etabliert und ein Boom für NFTs ausgelöst. Doch der Hype um NFTs hat inzwischen nachgelassen und der krisenbedingte Verfall von Kryptowährungen – der Preis von Ether und Bitcoin hat sich in den vergangenen sechs Monaten fast halbiert – macht Investments in Kryptokunst zurzeit wenig attraktiv. Zudem hat Christie's seinen NFT-Experten Noah Davis, der für die Beeples-Auktion und NFT-Kunst verantwortlich war, verloren. Das hinterlässt vorerst ein gewisses Loch in dem Bereich. Davis kündigte via Twitter an, künftig bei Yuga Labs zu arbeiten, den Machern von CryptoPunks, einem der bekanntesten NFT-Projekte.