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Fristenlösung

Rückenwind aus USA für zwei Schweizer Initiativen

Abtreibungsgegner wollen mithilfe der SVP die Fristenlösung einschränken – und sehen sich im Aufwind.

Die beiden Initiativen sind bereits seit Anfang dieses Jahres im Gange. Doch hat die Rücknahme der Grundsatzentscheidung zu Schwangerschaftsabbrüchen in den USA – Roe vs. Wade – sowie die laufende Debatte den Initiatoren in der Schweiz neuen Rückenwind verschafft. Das erklärte Ziel: die Schwangerschaftsabbrüche in der Alpenrepublik, so weit es geht, einzudämmen. Beide Initiativen sind noch bis Sommer nächsten Jahres in der Phase der Unterschriftensammlung.

Fakt ist, dass die Abbruchrate in der Schweiz zu den niedrigsten der Welt gehört; im Durchschnitt werden 11.000 Abtreibungen pro Jahr durchgeführt. Für Dominik Müggler ist diese Zahl „ein permanenter Skandal für eines der reichsten Länder der Welt“. Müggler ist als umtriebiger Abtreibungsgegner bekannt, er steht dem Verein Mamma vor und gilt als eine der treibenden Kräfte hinter den beiden Initiativen. Die Erfolgschancen seien „intakt“, sagt Müggler: „Derzeit macht mehr als die Hälfte aller US-Bundesstaaten vor, wie man das menschliche Leben noch viel besser schützen kann.“