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Diese drei Aktien sind tief gefallen - und starten nun ihren Weg zurück nach oben

Um hoch springen zu können, muss man zuerst tief Anlauf nehmen. Bei Turnaround-Aktien wie im Skisport.
Um hoch springen zu können, muss man zuerst tief Anlauf nehmen. Bei Turnaround-Aktien wie im Skisport.Christof Stache
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Es mehren sich die Anzeichen, dass die Anleger die heurige Durststrecke bei Aktien satthaben und wieder zuzukaufen beginnen. Bei diesen drei Turnaround-Aktien sehen Experten 50 bis 100 Prozent Gewinnpotenzial.

Für das langfristige Investieren an der Börse – und es geht in dieser Kolumne neben dem Plädoyer für eine möglichst breite Streuung fast ausschließlich darum – ist die psychologische Neigung der Menschen, wie sie in einer Studie der Columbia University (USA) soeben eruiert wurde, leider nicht die beste Voraussetzung. Die Erhebung in 61 Ländern (darunter Österreich) zeigt nämlich, dass Menschen aller Einkommensgruppen häufig den „Spatz in der Hand“ bevorzugen, statt auf die „Taube auf dem Dach“ zu warten, sprich lieber 500 Euro sofort als 550 Euro in einem Jahr zu haben. „Je höher die Inflation und die Einkommensunterschiede sind, desto eher greifen Menschen zum geringeren, sofort verfügbaren Betrag“, schreibt die APA mit Verweis auf den Forschungsbericht.

Verständlich bei jenen Menschen, die aufgrund der von den Zentralbanken, der Pandemie und Wladimir Putins Krieg verursachten Inflation immer mehr Probleme haben, ihr Leben zu finanzieren. Wer aber monatlich Geld weglegen kann und Vermögen aufbauen will, sei daran erinnert, dass Anlegen auf dem Kapitalmarkt gerade angesichts der Inflation einer der wenigen Wege ist, um später tatsächlich wesentlich mehr Geld zur Verfügung zu haben.

Man kann gar nicht früh genug damit anfangen. Und wenn man für den Restsommer noch ein Buch sucht, so sei die von Alice Schroeder verfasste Biografie des renommiertesten Aktieninvestors Warren Buffett empfohlen. Schon der Titel „Das Leben ist wie ein Schneeball“ soll mit der impliziten Erinnerung daran, dass bei langfristigem Anlegen, zumal durch Reinvestieren von Dividenden, ja die Zinseszinsen wirken, Interesse an Aktien erzeugen.

Diese Woche hat die US-Notenbank Fed wieder einmal gezeigt, mit welcher kommunikatorischen Meisterschaft man Zinsen anheben kann, ohne den Aktienmarkt, auf dem ja ein Großteil der US-amerikanischen Altersversorgung basiert, zu erschüttern. Sie hat sogar eine erste Erholungsrallye ausgelöst. Über vier Prozent Wochenplus beim US-Index S&P 500, fast fünf Prozent auf der Nasdaq.

Bemerkenswert, dass nun sogar nicht so tolle Quartalszahlen zu einem Anstieg bei Aktien führen. So bei Amazon, Apple oder Netflix. Sieht danach aus, dass Anleger die heurige Durststrecke gerade bei Techtiteln satthaben.

Man muss sich noch nicht Hals über Kopf in Aktien stürzen. Aber mit Bedacht könnte man sein Depot mit dem einen oder anderen Titel doch sukzessive anreichern. Aber mit welchen?