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Deutsche Autobranche im Umbruch

Viele deutsche Autokonzerne – im Bild BMW – verfügen über starke Bilanzen und können Aktienrückkäufe tätigen.
Viele deutsche Autokonzerne – im Bild BMW – verfügen über starke Bilanzen und können Aktienrückkäufe tätigen.(c) APA/AFP/CHRISTOF STACHE
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Die Probleme bei den Lieferketten dauern an, viele Rohstoffe haben sich verteuert: Das belastet unter anderem deutsche Automobilkonzerne. Experten sehen aber auch Lichtblicke.

Wien. Deutschlands Automobilindustrie sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Die Lockdowns in China führten zu Lieferengpässen bei elektronischen Teilen, während der Ukraine-Krieg die Preise vieler Rohstoffe verteuert hat. Auch auf Firmenebene gibt es Geschehnisse, etwa bei Volkswagen. Am 22. Juli gab der Konzern bekannt, dass Vorstandsvorsitzender Herbert Diess Anfang September ausscheiden und von Oliver Blume abgelöst wird. Blume ist Chef der Sportwagentochter Porsche. Die Nachrichten sorgten zunächst für Skepsis unter Anlegern.

Philipp Stumpfegger, Portfolio-Manager & Sektoranalyst Automotive und Industrials bei DJE Kapital AG, rät, selektiv in der Branche vorzugehen. Die Wachstumsaussichten des globalen Automobilsektors seien seit 2019 wegen unterschiedlicher Umstände unter Druck geraten. Stumpfegger verweist etwa auf den Ausbruch der Pandemie und meint, „nach dem scharfen Einbruch wurde die rasche Erholung zunächst massiv unterschätzt“. So hatte etwa die Halbleiterindustrie freie Kapazitäten an andere, vor allem durch den Home-Office-Trend boomende Industrien wie die PC- und Elektronikbranche, vergeben.