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Leitartikel

Warum Unternehmen ihre Krisengewinne behalten sollten

Die Rekordgewinne im Energiesektor erzeugen eine schiefe Optik.
Die Rekordgewinne im Energiesektor erzeugen eine schiefe Optik.(c) REUTERS (LUCY NICHOLSON)
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Wenn mit einer Übergewinnsteuer fragwürdige Wirtschaftspolitik finanziert werden soll, sind Profite aus der Krise bei Unternehmen besser aufgehoben.

Im Juli riss die Inflation in Österreich die Schwelle von 9,2 Prozent, wie die Statistik Austria am Freitag mitteilte. Aber Experten erwarten bereits den nächsten Preisschub. Haushaltsenergie dürfte noch viel teurer werden, wenn die Energieversorger im Osten im Herbst die Verbraucherpreise anpassen. Nicht ausgeschlossen, dass die Inflation in Österreich einen zweistelligen Betrag erreicht, ehe sie im Lauf der nächsten Jahre wieder abflaut.

Am Tag, an dem die Statistik Austria ihre Schnellschätzung der Juli-Inflation veröffentlichte, präsentierte der US-Konzern Exxon ein Rekordergebnis. Teures Öl und Gas verhalfen dem Fossilriesen zum größten Quartalsgewinn eines Ölkonzerns in der Geschichte. Zuvor hatten auch Shell und der französische Versorger Total Energies Rekordzahlen präsentiert. Wie auch in Österreich der teilstaatliche Energieversorger Verbund, der aufgrund der gestiegenen Großhandelspreise seinen Nettogewinn im ersten Halbjahr verdoppelte. Auch die OMV legte gute Zahlen vor.