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Technik-Debatte

Fußball, dank Video Assistent fairer - aber nie gerecht

Englands Fußballerinnen landeten bei der Heim-EM im Glück und gewannen – trotz heftiger Debatten danach – erstmals den Titel. [ AFP/Franck Fife]
Englands Fußballerinnen landeten bei der Heim-EM im Glück und gewannen – trotz heftiger Debatten danach – erstmals den Titel.APA/AFP/FRANCK FIFE
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Was macht der Video Assistent Referee (VAR)? Kein Hand-Elfmeter im Wembley Stadion, einer in Klagenfurt und doch Debatten: Ex-Fifa-Referee Konrad Plautz erklärt Sinn und Methode, vor allem: „Die Technik hilft!“

Wann ist ein Handspiel ein „Hands“? Warum unterscheidet der Fußball zwischen „natürlichem“ und „unnatürlichem“ Berühren des Balles? Es gibt Szenen, die partout nicht aufzuklären sind, aber Spiele beeinflussen bis verändern. Dafür gibt es Augenblicke, in denen alles glasklar ist. Trainer stampfen trotzdem, Referees argumentieren, selbst bei Zuhilfenahme der Technik mit dem Video-Assistant-Referee (VAR) gibt es immer wieder Streit. Egal ob EM-Final der Frauen in London oder beim Bundesliga-Alltag in Klagenfurt nicht jeder ist mit dieser Regel glücklich.

Beim EM-Finale soll Schiedsrichterin Kateryna Monzul (42, Ukraine) ein klares Handspiel von England-Kapitänin Leah Williamson (25) auf der Linie „übersehen“ haben. Gleiches galt in Klagenfurt: Während die Hütteldorfer nach einem Hands von Kosmas Gkezos einen Elfmeter erhielten, den Guido Burgstaller auch verwandelte, blieb Manuel Schüttengrubers Pfiff sowohl bei zwei Handspielen von Maximilian Hofmann im Strafraum als auch bei einer herben Grätsche von Jonas Auer aus.

Der Ärger von Trainer Peter Pacult äußerte sich so: „Ich habe mitbekommen, dass es unnatürliche und natürliche Handbewegungen gibt. Bei uns war es eine unnatürliche und Elfmeter, bei Rapid waren es zwei natürliche ohne Elfmeter.“