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Champions League-Qualifikation

Dynamo Kiew: Fußball als schönstes Nebengeräusch

Everton v Dynamo Kyiv - Pre Season Friendly - Goodison Park Dynamo Kyiv s Kostyantyn Vivcharenko during a pre-season fri
Kostyantyn Vivcharenko(c) IMAGO/PA Images (IMAGO/Barrington Coombs)
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Mit Dynamo Kiew trifft Sturm Graz heute auf eine Fixgröße im europäischen Klubfußball. Wegen des russischen Angriffskrieges wird in Lodz, Polen, gespielt. Wie sind die Chancen? Wer trainiert die Ukrainer? Wieso beißen die Grazer denn wie ein „Krokodil"?

Dynamo Kiew gilt als Fixgröße im europäischen Klubfußball. 16 Mal wurde der Klub ukrainischer Meister, dreizehn Mal stemmte man diesen Titel noch in der Sowjetunion. Insgesamt 22 Cupsiege da wie dort kommen hinzu, gekrönt durch zwei Triumphe im Europacup der Cupsieger (1975, 1986), drei Halbfinal-Teilnahmen im Bewerb für Landesmeister und freilich die „Golden Ära“ unter Trainer Waleri Lobanowski samt einer bis weit in die Gegenwart als modern geltenden Spielweise mit Gegenpressing.

Doch auch um Dynamo, 1927 gegründet und an sich im Kiewer Olympiastadion daheim, war es lange ruhiger. Man spielte zwar in der Champions League, doch Donezk wuchs zur neuen Ukraine-Kraft. 2021 jedoch gelang, just unter dem ehemaligen Donezk-Coach Mircea Lucescu, nach fünf Jahren Leere eine Trendwende.

Der Paradeklub gewann die verkürzte Meisterschaft und kann daher jetzt, obwohl weiterhin Kriegswirren in der Ukraine den Alltag trüben alle Spiele im polnischen Lodz stattfinden, in der laufenden Champions League-Qualifikation mitspielen.