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Interview

"Ich glaube nicht, dass grüner Wasserstoff zu teuer ist"

In der energieintensiven Industrie ist die potenzielle Nachfrage für grünen Wasserstoff riesig.
In der energieintensiven Industrie ist die potenzielle Nachfrage für grünen Wasserstoff riesig.HANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com
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Viele Börsengänge wurden wegen des Kriegsausbruchs verschoben. Nicht der von Industrie De Nora. Paolo Dellachà, Chef des italienischen Wasserstoff-Spezialisten, spricht über den Schritt an die Börse, die Wette auf den grünen Wasserstoff und Rohstoffe der Zukunft.

Die Presse: Industrie De Nora SpA ging unlängst an die Börse und wagte damit den ersten großen Börsengang in Europa seit Kriegsausbruch. Haben Sie überlegt, den Schritt zu verschieben?

Paolo Dellachà: Nein. Wir wollten das durchziehen. Wir glauben, dass wir eine der weltweit besten Equity Storys haben, das hilft uns auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Natürlich beeinflussen der Krieg und die Unsicherheit an den Märkten die Bewertung des Unternehmens. Unsere Shareholder mussten einen etwas geringeren Kurs akzeptieren, aber ich glaube, dass wir sie zufriedengestellt haben. Wir haben frisches Kapital gesammelt, das wir für Investitionen brauchen. Die bisherigen Eigentümer halten nach wie vor einen großen Anteil am Unternehmen, sie haben sich nicht mit vollen Taschen davongemacht.

Angepeilt hatten Sie eine Bewertung von fünf Milliarden Euro, letztlich wurde die Aktie zum Preis von 13,50 Euro platziert. Das entspricht einer Bewertung von etwas weniger als drei Milliarden Euro. Sind Sie zufrieden?