Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Gefälle

Energiekrise: Wer gewinnt, wer verliert

Jene Energieanbieter, die selbst viel Energie erzeugen, sind im Vorteil. Im Bild der Stausee Mooserboden in Kaprun.
Jene Energieanbieter, die selbst viel Energie erzeugen, sind im Vorteil. Im Bild der Stausee Mooserboden in Kaprun.(c) Getty Images (DieterMeyrl)
  • Drucken
  • Kommentieren

Während manche Energieversorger finanziell von explodierenden Preisen profitieren, ringen andere ums Überleben. Das ist der Spiegel verfehlter Energiepolitik.

Die nächsten Strompreiserhöhungen stehen an. Gleichzeitig vermelden Unternehmen Rekordergebnisse. Die Kritik mancher Parteien: Das schlage sich zu positiv auf Vorstandsgehälter nieder. „Die Presse“ recherchierte, wie hoch die Managerboni ausfallen – und stellte dabei fest: Nicht alle Energieunternehmen profitieren von den hohen Preisen. Manche fahren Verluste ein, Dutzende mussten gar zusperren.

OMV wie Verbund sind teilstaatliche Unternehmen, beide profitierten von der Energiekrise – und damit auch die öffentliche Hand, weil Gewinne und Dividenden ausgeschüttet werden. Manager von Unternehmen solcher Größe haben meist einen variablen Gehaltsbestandteil, an den mehrere Kriterien geknüpft sind. Ein gutes Geschäftsergebnis ist eines. Laut Geschäftsbericht 2021 der OMV belaufen sich die Vorstandsgehälter auf 15,39 Millionen Euro.