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ÖSV-Freestyler üben im Sommertraining am Airbag

FREESTYLE SKIING - OESV, media event
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Training im "Banger Park" in Tiroler Gemeinde Scharnitz hält die Motivation der ÖSV-Athleten hoch. „Schneeähnliches" Gefühl bei Airbag-Park, und Olympiasiegerin Anna Gasser strahlt.

Die ÖSV-Athleten in den Bereichen Ski- und Snowboard-Freestyle haben sich bei ihrem Sommertraining am Airbag im "Banger Park" in der Tiroler Gemeinde Scharnitz vor dem Saisonstart motiviert gegeben. Man sei mit dem derzeitigen Trainingsfortschritt zudem "überaus zufrieden", hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz seitens der jeweiligen Coaches und Sportverantwortlichen. Olympiasiegerin Anna Gasser zeigte sich in Scharnitz von der Anlage begeistert.

"Das Schnee-Training wird gut simuliert und es ist sehr schneeähnlich", hielt die 30-jährige Kärntnerin, die in zwei Wochen Geburtstag feiert, fest. Eine solche Airbag-Anlage sei auch deshalb relevant, weil es diese weltweit gebe. "So wissen wir, dass es die Konkurrenz gleich macht", meinte Gasser. Dem schloss sich Freeski-Athletin Lara Wolf an: "Es ist schlicht die aktuell beste Trainingsmöglichkeit".

Derzeit gehe es konkret um das "Einbauen der aufgebauten Muskulatur in die Technik", strich ÖSV-Freeski-Headcoach Martin Premstaller heraus. Das aktuelle Techniktraining auf der Airbag-Anlage sei diesbezüglich ein "fixer Bestandteil im Sommer geworden", so Premstaller.

Dem schloss sich auch Roman Kuss, Bereichsleiter für Verbandsentwicklung und Sportkoordination sowie sportlicher Leiter Freeski, an. Es gelte mit solchen gezielten Trainings bei solchen Anlagen dafür zu sorgen, dass "alles so gut bleibt wie bisher gewohnt", so Kuss. Immerhin haben man damals vor sieben Jahren "fast bei null begonnen" und es "steckt sehr viel Herzblut drinnen". Hier in Scharnitz denke man jedenfalls auch schon an die Heim-WM 2027 im Montafon in Vorarlberg, so Kuss zu einem Motivationsfaktor von Coaches und Athleten.

Auch Christian Galler, sportlicher Leiter Snowboard, wollte die derzeitigen Sommertrainings im Licht der vergangenen und noch kommenden Erfolge sehen. "Es ist in letzter Zeit extrem gut gelaufen", meinte er etwas in Hinblick auf die Olympia-Erfolge. "Dennoch dürfen wir nicht den Anschluss verlieren", sagte er. Galler möchte künftig den "Fokus noch stärker auf den Nachwuchs legen".

"Wir müssen dran bleiben", erklärte auch ÖSV-Snowboard-Freestyle-Headcoach Patrick Cinca. Um das zu gewährleisten "brauchen wir solche Anlagen wie hier", so Cinca. Nach diesem Sommertraining in der Tiroler Gemeinde gehe es schließlich nach Australien und Neuseeland, so Cinca.

Unabhängig von Trainingsmethoden fehlt es den Athletinnen und Athleten nicht an Motivation. "Ich habe nach wie vor Spaß am Sport", meinte Gasser, was für sie "das Wichtigste ist". Der Freeskier Hannes Rudigier wiederum freut sich jetzt bereits schon auf die "WM in Georgien", die ein "erstes Highlight wird".

Vor diesem Highlight streute aber die ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober sowohl der Anlage als auch den Sportlern Rosen. "Ich bin schwer beeindruckt und haben großen Respekt vor den Athleten", hob sie hervor. Letztere fänden in Scharnitz jedenfalls "großartige Trainingsbedingungen vor", so Stadlober.

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