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steilstellen. Der Arlberg erfordert alpine Kenntnisse und gute Ausrüstung.
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Wandern

Arlberg, kein Spaziergang

In drei Etappen verbindet der Arlberg Trail fünf Orte. Eine sind wir gegangen – mittelschwer der Weg, fantastisch das Terrain.

Blaue Heidelbeeren, gelbe Arnika, roter Enzian, rosa Baldrian, Bergthymian und Wiesenklee zieren den Weg, der von der Galzigbahn hinunter nach St. Christoph führt. Und was aus der Ferne noch wie ein samtgrüner Teppich schien, der die Felsen oberhalb St.  Antons überzieht, erweist sich beim Durchstreifen in 2000 Metern Höhe als ein farbiges Meer aus Bergblumen und -kräutern. Bunter und abwechslungsreicher könnte die erste Etappe des jungen Weitwanderwegs „Arlberg Trail“ gar nicht beginnen.


Auf dem entspannten Abstieg ins nächste Dorf zeigt Wanderführerin Geli Häusl immer weitere Pflanzen und wird gar nicht müde, ihre Gäste für die Flora ihrer Heimat zu begeistern: „Pinkfarbene Alpenrose, Gelber Huflattich, Rosa Pestwurz und vor allem die Arlen“, sagt sie, „wachsen hier üppig.“ Sie verlängert ihren Teleskopstock und zeigt auf die niedrigen Nadelgewächse am Hang, die dem Arlberg seinen Namen geben. Die Kühe und Kälber rundum kauen all die Blumenstängel zufrieden, und die um die Wanderführerin versammelten Großstädter sind es auch.

Almmatten, Geröll, Schnee

Der junge Arlberg Trail ist das erste gemeinsame Projekt, das die Gemeinden St.  Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech seit dem Vorjahr auch sommers verbindet. Es sind drei festgelegte Tagesetappen mit einer Gesamtwanderstrecke von 40,2 Kilometern, die die Wanderer durch die beiden Bergmassive der Lechtaler Alpen und der Verwallgruppe führen: Von St. Anton über St. Christoph und die Kaltenberghütte nach Stuben, von Stuben über Zürs und das Madloch nach Lech, und von Lech über den Rüfikopf und die Stuttgarter Hütte nach St. Anton. Den jeweiligen Beginn und damit auch das Ende bestimmen die Wanderer selbst.