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Autoindustrie

Porsches turbulenter Auftakt des Börsengangs

Der Sportwagenbauer Porsche strebt an die Börse. Und das IPO im Herbst werden wohl weder globale Krisen noch die jüngsten Turbulenzen bei Volkswagen verhindern.

Ein ruhiger Sommer sieht anders aus. Aber ausruhen kann man sich ja später. Das mag Porsche-Chef Oliver Blumes Motto für diese Feriensaison sein – in einem Jahr, das ansonsten ganz nach Wunsch verläuft. Bislang.

Nach einem starken ersten Quartal mit Rekordergebnissen konnten Blume und Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke im Juli ein noch besseres zweites präsentieren. Trotz aller Lieferengpässe. Im ersten Halbjahr hat der Sportwagenhersteller 17,9 Milliarden Euro umgesetzt und dabei 3,48 Milliarden erwirtschaftet, die Umsatzrendite stieg auf 19,4 Prozent – von schon beachtlichen 16,9 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das sind Zahlen, die im Vorfeld des für den Herbst geplanten Börsengang ganz besonders gut klingen.

Und dann stieg der Porsche-CEO Ende Juli auch noch überraschend zum VW-Konzernchef auf. Blume, im Juni 54 Jahre alt geworden, beerbt in dieser Funktion den streitbaren Herbert Diess, 63, der das Amt seit 2018 innehatte. Es dürfte Blume eher nicht das Herz brechen.