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Corona

Was übrig bleibt vom Goldrausch der Impfstoffhersteller

Covid-19-Impfung
In Indien hat die Covid-Impfquote noch Luft nach oben.(c) APA/AFP/NOAH SEELAM (NOAH SEELAM)
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Dutzende Pharma- und Biotech-Unternehmen erhofften sich dicke Gewinne durch die Impfstoff-Produktion. Bei manchen – auch namhaften – Konzernen trat inzwischen aber Ernüchterung ein.

Es ist durchaus ungewöhnlich, dass sich die Vereinten Nationen in Wirtschaftspolitik einmischen. Angesichts der hohen Gewinne, die Energiekonzerne aktuell weltweit einfahren, fordert UNO-Generalsekretär Antonio Guterres nun von den Regierungen, die Rekordgewinne der Konzerne konsequenter zu besteuern. Die Debatte darum ist nicht neu, dass sie der UN-General bemüßigt fühlt, sich daran zu beteiligen, aber doch.

Auch die Tatsache, dass bestimmte Industriezweige eben von Krisen profitieren, liegt auf der Hand. In der Corona-Pandemie waren es etwa die Impfstoffhersteller. Dutzende Pharmaunternehmen sind mit ihren Investitionen in die Erforschung  von Impfstoffen ein enormes wirtschaftliches Risiko eingegangen, nur wenige wurden mit den nötigen medizinischen Zulassungen für ihren Impfstoff belohnt. Die Folge war meist auch ein Geldregen aus Lizenz- und Liefervereinbarungen. Seit Ausrollen der Impfkampagnen wurden laut Bloomberg weltweit mehr als 12,3 Milliarden Impfstoffdosen gegen das Coronavirus verabreicht. Und damit eine Menge Geld verteilt.

Aktuell prüfen die Zulassungsbehörden die ersten an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffe von Pfizer/Biontech sowie von Moderna. In den USA sollen die adaptierten Impfstoffe bereits ab September verabreicht werden, auch hierzulande bereitet man sich auf ein Wiederhochfahren der Impfkampagne für den Omikron-Stich vor. Die Impfstoff-Hersteller sind gerade inmitten ihrer Berichtssaison – ein guter Zeitpunkt, um einen Blick auf deren wirtschaftliche Entwicklung seit Pandemiebeginn zu werfen.