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Drei Aktien, die man eigentlich haben muss

Aktien, unzählig wie Sterne am Himmel. Doch welche sind die hellsten?
Aktien, unzählig wie Sterne am Himmel. Doch welche sind die hellsten?
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Die Situation an den Börsen ist leider noch nicht eindeutig. Aber wenn man überlegt demnächst zuzukaufen, sollte man diese drei Aktien unbedingt in Betracht ziehen.

Man hätte halt gern mehr Eindeutigkeit. Die Erholung der Börsen in den vergangenen Wochen hat zwar die Blessuren, die durch die vorherigen Monate des Absturzes verursacht worden waren, immerhin etwas gelindert – so hat der US-Leitindex S&P 500, der im ersten Halbjahr so schlecht performte wie seit 1970 nicht, seit dem Tief von Mitte Juni 13 Prozent zugelegt. Und gerade der zuvor noch wunder geprügelte Techsektor hat eine erste beachtliche Aufwärtsbewegung seiner Branchentitel hinter sich. Allein, wie es weitergeht, weiß keiner so genau. Die Schlüsselfrage ist: Wird die Erholung anhalten, oder handelt es sich nur um eine Bärenmarktrally, also eine kurzzeitige Aufwärtsbewegung während eines längeren Abwärtstrends?

Nimmt man die Stellungnahmen großer Investmentbanken her, dürfte Letzteres der Fall sein. Sie sollen die Rallye genießen, solange sie anhalte, schrieb etwa Michael Wilson, Chefstratege für US-Aktien bei Morgan Stanley, jüngst an seine Anleger und warnte damit implizit. Die Rallye dürfte nicht lange dauern, da sich die Firmengewinne voraussichtlich verschlechtern werden. Das Zeitfenster für die Erholung bei Aktien könne sich schnell schließen, wenn die US-Notenbank Fed im Kampf gegen die Inflation eine Rezession auslöse. Die heurige Korrektur habe das Risiko einer Rezession nicht ganz abgebildet.

Soweit Wilson, der allerdings als notorischer Schwarzmaler gilt.

Aber auch andere Strategen – etwa die von Goldman Sachs und Bernstein – sehen dies ähnlich, wie die Agentur Bloomberg am Freitag berichtete. Die „wahre Talsohle“ sei wohl noch nicht durchschritten, so Goldman Sachs, alles hänge von den makroökonomischen Daten ab, die sich weiter verschlechtern. Und Bernstein meint, dass in Bezug auf die Unternehmensgewinne der Zyklus der Prognosesenkungen gerade erst begonnen habe.

Tue man die Erholung als klassische Bärenmarktrallye ab, mache man es sich etwas zu leicht, hält Geir Lode, Leiter des Bereichs Global Equities bei Federated Hermes, dagegen und macht damit ein wenig Mut: Denn diese These werde „mit jedem weiteren Aufwärtstrend auf die Probe gestellt. Das Ende des Bärenmarktes mag in der Tat nicht in unmittelbar absehbarer Zukunft liegen. Und das Ende wird voraussichtlich auch nicht auf ein bestimmtes einschneidendes Ereignis folgen. Stattdessen wird es eine Kombination von Faktoren sein, eine langsame Verschiebung in Richtung Optimismus bei einer Handvoll Anleger. Und diese Entwicklung wird sich verselbstständigen, da die Anleger an der Außenlinie befürchten, etwas zu verpassen und Short-Positionen zu schmerzhaft werden.“

Es ist also eine Frage der eigenen Risikotoleranz, ob man schon auf den Markt zurückkehrt und gegebenenfalls eine weitere Korrektur riskiert. Als Anreicherung eines breit gestreuten Portfolios könnte man jedenfalls folgende drei Aktien in Betracht ziehen: