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Stromausfall im Raum Innsbruck: Viele Aufzüge blieben stecken

Ampeln fielen aus, Straßenbahnen standen still, Aufzüge blieben stecken. In über 30 Gemeinden kam es am Montagvormittag zu Problemen mit der Stromversorgung.

Der Großraum der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck ist am späten Montagvormittag rund eine halbe Stunde lang von einem großflächigen Stromausfall betroffen gewesen. Kurzzeitig waren rund 140.000 Haushalte ohne Strom - 100.000 in Innsbruck sowie weitere 40.000 Haushalte in 34 Umlandgemeinden, teilte der landeseigene Netzbetreiber Tinetz mit.

Betroffen von dem Stromausfall, der auch bis in einige Gemeinden im Oberland reichte, waren neben Privathaushalten zudem Geschäfte sowie der Öffentliche Verkehr. In der Landeshauptstadt standen die Straßenbahnen still, auch die Ampelanlagen fielen aus. Die Ampeln vor den Tunneln auf den Autobahnen waren auf Rot geschaltet, daher bildete sich Stau.

Steckenbleiben in Liften und Bergbahnen

Ein besonderes Problem hatten jene, die gerade mit dem Lift fuhren. Innsbrucks Sicherheitsstadtrat Johannes Anzengruber sagte, dass die Feuerwehr-Einsatzleitung hochgefahren wurde, weil „sehr viele Aufzüge quer über die Stadt" stecken geblieben seien. Die Einsätze würden abgearbeitet.

Betroffen waren laut einem Bericht des ORF Tirol auch Bergbahnen wie die Innsbrucker Nordkettenbahn, die stillstand. In einer Gondel sollen rund 20 Personen auf die Weiterfahrt gewartet haben, hieß es.

Ursache des Stromausfalls war eine Schutzauslösung im Zuge von Umbauarbeiten beim Umspannwerk Ost in Innsbruck. Der Fehler habe sehr schnell gefunden und behoben werden können, wurde betont. Kurz vor 11.00 Uhr waren etwa 448 Trafostationen in 33 Gemeinden unterversorgt. Gegen 11.30 Uhr konnte die Stromversorgung wieder vollkommen hergestellt werden.

Die Tinetz, eine Tochter des landeseigenen Energieversorgers Tiwag, verfügt laut eigenen Angaben im Zentralraum über zehn Umspannwerke. Insgesamt betreibe man rund 11.500 km Leitungslänge sowie 47 Umspannwerke und 4.100 Umspannstationen mit 240.000 Entnahmepunkten. Die durchschnittliche Ausfallquote betrage weniger als 0,2 Prozent.

 

 

(APA/red.)