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„Challenges“

Aufeinandertreffen von Old & New Economy

Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Festspielpräsidentin Kristina Hammer, IV-Präsident Georg Knill.
Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Festspielpräsidentin Kristina Hammer, IV-Präsident Georg Knill.Natascha Unkart
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Mehr als 30 internationale Speaker aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik tauschten sich beim Salzburg Summit an zwei Konferenztagen rund um brisante Themen der Aktualität und Herausforderungen der Zukunft aus. Gesucht und gefunden wurden strategische Antworten auf die brennenden Fragen der Zeit.

Die Ursprungsidee des Salzburg Summit, der 2019 erstmals über die Bühne ging, war es, die Spitzen der europäischen und heimischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft einzuladen, um gemeinsam die großen Ideen und Visionen für Österreich und Europa zu diskutieren. „Dieser Gedanke leitet uns auch heute noch. Es geht uns um Denkanstöße und Lösungsansätze. Die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unserer Zeit sind gefordert, die richtigen strategischen Antworten auf Herausforderungen zu geben, wie wir sie in dieser Form seit Jahrzehnten nicht hatten“, sagte Georg Knill, ­Präsident der Industriellenvereinigung, bei seiner Eröffnungsrede zum Summit 2022.

Bunte Vielfalt der Themen

Das diesjährige Motto „Challenges“ zog sich durch zwei Konferenztage, an denen zahlreiche renommierte Rednerinnen und Redner aus Traditionsbetrieben und Start-ups, Wissenschaft und Politik in einem Mix aus Diskussionsrunden, Impulsvorträgen und Interviews zentrale Herausforderungen der Jetztzeit beleuchteten und Zukunftsvisionen diskutierten. Im Zentrum der Veranstaltung standen vor allem akute Problematiken, wie der Krieg in der Ukraine und die Energieversorgungssicherheit, aber auch künftige Leitthemen der Gesellschaft, am Beispiel der grünen und digitalen Transformation.

Unter anderem gaben Johannes Hahn (EU-Kommissar für Haushalt und Verwaltung), Karoline ­Edtstadler (Bundesministerin für EU und Verfassung), Wolfgang Ischinger (Ex-Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz) und Karl-­Theodor zu Guttenberg (Chairman von Spitzberg Partners LLC) Einblicke in die aktuellen geopolitischen Dynamiken in Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und besprachen die Folgen für die Rolle Europas. Nikolaus von Bomhard (Aufsichtsratsvorsitzender Münchener Rück & Deutsche Post DHL Gruppe) und ­Andrea Orcel (CEO UniCredit) richteten im Anschluss ihr Augenmerk auf die makroökonomischen Herausforderungen für Europa. Den ersten Tag rundete eine Diskussion zur Bedeutung des grünen Wasserstoffes als Gamechanger für die Europäische Energiewirtschaft ab. Dazu diskutierten Stefan Kaufmann, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ der Deutschen Bundesregierung, und Michael Strugl, CEO der Verbund AG.

Am zweiten Tag der Konferenz referierte Sabine Herlitschka (CEO Infineon Austria) über die Bedeutung der Chip- und Halbleiterversorgung, Europas Chip-Act und die Investition in eine österreichische Chipfabrik, die sich auch als Beitrag zur Umsetzung der Pariser Klimaziele versteht. „Europa befindet sich in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Hinsicht in einem globalen Wettbewerb. Bei den inhaltlichen Schwerpunkten – Stichworte: Chipdesign, Software, Produktion und die Stärkung der europäischen Abnehmermärkte – muss die gesamte Innovationskette umfasst sein. Europas Industrie ist dann erfolgreich, wenn sie auf Innovation, Forschung und Technologie setzt. Dazu braucht es auch die nötigen Fachkräfte“, betonte die Vizepräsidentin der IV Österreich. Die Zukunft des Pharmastandorts Europa diskutierte Bundesminister Martin Kocher mit Sabrina Kristic (Managing Director und Partnerin Boston Consulting Group, BCG) und ­Nathalie Moll (Generaldirektorin European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations, EFPIA). Den Abschluss des Summits bildete schließlich ein Digitalisierungsschwerpunkt, unter anderem mit Staatssekretär Florian Tursky, Masmovil-CEO Meinhard Sprenger und GoStudent Co-Founder Felix Ohswald.

Inspirationen & Impulse

„Unsere Idee, die besten Köpfe einzuladen, um gemeinsam die großen Themen für einen florierenden Standort Österreich in einem starken Europa zu diskutieren und für wertvolle Impulse zu sorgen, ist 2022 wieder vollends aufgegangen“, zog Mitinitiatorin Gabi Spiegelfeld am Ende ein positives Resümee. Dem konnte sich IV-Präsident Knill nur anschließen: „Wir haben spannende Gespräche und inspirierende Diskussionen rund um neue Ideen, etablierte Konzepte und Visionen für die Zukunft erlebt. Ich bin mir sicher, dass alle, die beim Salzburg Summit zu Gast waren, wichtige Denkanstöße mit auf die Reise nehmen konnten.“

Salzburg Summit

Die internationale Konferenz, die heuer von 27. bis 30. Juli in ­Salzburg stattfand, dient als Plattform für den Austausch von Ideen. ­Hochkarätige Führungskräfte und ­interessante Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ­kamen in diesem Jahr zusammen, um unter dem Generalthema „Challenges“ die ­aktuellen Herausforderungen aus verschiedensten Blickwinkeln zu ­diskutieren und einen Blick auf ­zukünftige Trends und Themen zu werfen.

Salzburg Summit, initiiert von Industriellenvereinigung und der Unternehmerin Gabriela Spiegelfeld. wurde 2022 zum dritten Mal ­veranstaltet.

salzburgsummit.com

Unterstützer und Partner

Ein Event dieser Größenordnung gelingt nur mit der Hilfe von Unterstützern und Förderern.

Zu den Partnern des Salzburg Summit 2022 zählten: B&C Industrieholding GmbH, Boston Consulting Group (Austria) GmbH, Café+Co International Holding GmbH, Campari Austria GmbH, Frequentis AG, Google Austria GmbH, GoStudent GmbH, IGO Industries GmbH, Magenta Telekom (T-Mobile Austria GmbH), PwC Österreich GmbH, Verbund AG, Verband österreichischer Banken und Bankiers (Bankenverband), Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs (PHARMIG), Vöslauer Mineralwasser GmbH, Weingut Esterhazy, Yokoy Group AG.

Als offizielle Mobilitäts-Partner ­konnten Enio GmbH rund um das Thema E-Mobilitätsinfrastruktur, sowie die Österreichischen Bundesbahnen gewonnen werden.

Information

Der Beitrag wird finanziell ­unterstützt von der ­­Industriellenvereinigung.

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